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Formel 1: Ferrari feiert Auferstehung

Monaco passt Alonso und Massa besser

Fernando Alonso Foto: xpb 21 Bilder

Fernando Alonso könnte Ferrari von seinem Monaco-Fluch erlösen. Seit 2001 haben die roten Autos nicht mehr den berühmtesten Grand Prix im Kalender gewonnen. Der Spanier untermauerte mit zwei Bestzeiten seine Ansprüche. Auch Felipe Massa blickte zufriedener in die Welt.

13.05.2010 Michael Schmidt

Fernando Alonsos Auftritt war kurz und heftig. Erst fuhr er Bestzeit, dann in die Leitplanken. Der Spanier, der schon am Morgen mit den harten Reifen Bestzeit gefahren war, hatte am Nachmittag als einer der ersten auf die weichen Gummis gewechselt. Und fuhr prompt einen Bestwert, der die nächsten 52 Minuten lang überleben sollte.

Viel hätte Alonso nicht tun können, um sich gegen die Angriffe der Konkurrenz zu wehren. "Ich habe in der Casino-Kurve innen die Leitplanken touchiert und mir den Frontflügel beschädigt. Danach stand ich eine ganze Weile in der Box, um das Auto checken zu lassen." Bis Alonso wieder auf die Strecke ging, hatte es leicht zu regnen begonnen.

Alonso: Samstag werden Karten neu gemischt

Ansonsten verlief für den Ferrari-Piloten alles nach Plan. "Du darfst dich in Monte Carlo nicht nervös machen lassen und hektisch am Setup rumschrauben. Kontinuität ist wichtig. Wir haben ein bisschen mit der Abstimmung des Fahrwerks und mit dem Material für die Bremsscheiben herumgespielt. Das war's dann schon. Samstag ist ein anderer Tag. Da werden die Karten wieder neu gemischt."

Alonso notierte zufrieden, dass sich der Ferrari F10 in den Häuserschluchten einfach fahren ließ. Ganz anders als Barcelona, als er noch über mangelnden Abtrieb klagte. Doch obwohl auch Monte Carlo den maximalen Anpressdruck verlangt, lassen sich beide Rennstrecken nicht miteinander vergleichen: "In Barcelona machst du die Zeit in den schnellen Kurven. Da haben wir Probleme. Highspeedkurven, in denen die Aerodynamik zählt, gibt es in Monte Carlo nur eine. In der Schwimmbadeinfahrt verlierst du aber kaum Zeit. Wichtiger ist der mechanische Grip, wie du die Reifen zum Arbeiten kriegst, und das Vertrauen ins Auto. Wenn du dich im Auto wohl fühlst, macht das gleich zwei, drei Zehntel aus. Mit einer Setupänderung holst du vielleicht ein Zehntel raus."

Alonso warnt vor Red Bull

Trotz der Ferrari-Show warnt Alonso vor den Red Bull: "Sie sehen sehr stark aus, auch wenn sie sich noch von den Rundenzeiten her verstecken. Ich erwarte sie im Kampf um die Pole Position, kann mir aber nicht vorstellen, dass der Vorsprung so groß sein wird wie in Barcelona."

Felipe Massa machte nach den Enttäuschungen der letzten Rennen wieder ein freundlicheres Gesicht. Von Alonso trennten den Viertplatzierten des Trainings nur 0,216 Sekunden. "Kaum sind die weichen Reifen zurück, sind meine Probleme gelöst", lachte der Brasilianer. "Ich habe ein gutes Gefühl für das Auto, und der Grip ist plötzlich wieder da. Es geht alles viel einfacher als in Barcelona."

In Q1 reicht Platz zwischen zehn und 17

Vor dem großen Stau in der ersten Qualifikationsrunde mit 24 Autos hat Massa keine Angst: "Es wird schwierig für alle, aber lösbar. Eine freie Runde wird man schon hinkriegen. Das habe ich heute auch geschafft." Alonso verteilt Ratschläge, wie man am besten durch die erste K.O.-Runde kommt: "Das Ziel muss nicht sein, als Erster weiterzukommen. Es reicht ein Platz zwischen zehn und 17."

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