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Ferrari

Gegner haben aufgeholt

Foto: dpa

Nach Rang zwei am Freitag stapelt Ferrari tief. Doch große Sorgen macht man sich im Lager des Weltmeisters auch nach Kimi Räikkönens Bestzeit nicht.

19.03.2004

"Die anderen sind offenbar schneller geworden", sagte Michael Schumacher nach dem zweiten freien Training in Sepang anerkennend und fügte an: "Die Wahrheit sehen wir erst am Sonntag." Schumacher war im zweiten Training mit sieben Zehntelsekunden Rückstand die viertschnellste Zeit gefahren. Außer Räikkönen und Bruder Ralf im Williams war auch Mark Webber im Jaguar schneller als der Weltmeister.

Als Erklärung führt Ferrari das bekannte Phänomen an, dass die Bridgestone-bereiften Autos zu Beginn der Rennwochenenden immer gut aussähen, mit zunehmendem Gummiabrieb auf der
Strecke aber Zeit einbüßen würden. Im ersten Training war Michael Schumacher auf die Strecke gegangen und hatte bei seiner ersten schnellen Runde 1,6 Sekunden zwischen sich und den nächsten Verfolger gelegt. Seine Bestzeit vom Morgen reichte immer noch aus, um am Tagesende nur einen Wimpernschlag hinter Kimi Räikkönen Platz zwei zu belegen.

Rubens Barrichello: "Immer im Rennstrimm"

Rubens Barrichello macht sich keine Sorgen um die Konkurrenzfähigkeit seines Autos, auch wenn der Brasilianer, der sich kurz vor dem Ende des zweiten Trainings drehte, schließlich nur Zehntschnellster war: "Ich bin nicht besorgt. Schließlich sind wir den ganzen Nachmittag im Renntrimm gefahren."

Ferrari ließ seine Fahrer Dauerläufe von jeweils acht Runden in Folge fahren, um den Abbau der Reifen zu beobachten. Technik-Chef Ross Brawn konnte beobachten, dass die Williams-BMW ein wenig konstanter waren. Noch stärker präsentierten sich in dieser Disziplin die Renault.

Kaum Unterschiede bei den Reifen

Am Nachmittag rollten die Roten überwiegend auf gebrauchten Pneus. Die weichere Bridgestone-Mischung erwies sich lediglich um zwei Zehntelsekunden pro Runde schneller als die härtere Variante. In der Haltbarkeit waren die Unterschiede ebenfalls marginal. Die Fahrer werden für das Qualifying am Samstag (20.3.) den Reifen wählen, der ihrem Fahrstil eher entgegen kommt.

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