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Ferrari

Grandiose Vorstellung

Foto: dpa

Nach dem 168. Ferrari-Sieg im insgesamt 687. Grand Prix-Start stellte es für Ferrari-Teamchef Jean Todt keine Schwierigkeit dar, sich in Superlativen zu äußern: "Dies war eine grandiose Vorstellung von Ferrari, gekrönt mit einem gleichermaßen grandiosen Resultat.“

07.03.2004

Michael Schumacher und Rubens Barrichello bescherten Ferrari den 62. Doppelsieg; für den sechsfachen Weltmeister war es der 71. Grand Prix-Erfolg, sein 52. mit Ferrari. "Wie wir schon über den ganzen Winter betont haben, reden wir nicht gerne großartig drumherum“, sagte Todt. "Wir lassen lieber unsere Resultate für uns sprechen. Unsere beiden Fahrer fuhren ein fantastisches Rennen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Allerdings dürfen wir nicht glauben, dass das so die ganze Saison weitergeht“, stapelte Todt tief.

Michael Schumacher führte tatsächlich vom Start bis ins Ziel, da der konstant auf Rang zwei liegende Barrichello bei den drei Stopps jeweils eine früher zum Nachtanken und Reifenwechsel angesteuert hatte. "Ein perfektes Rennen, aber am Anfang ziemlich hart“, meinte Schumacher, "Rubens hat mich in der ersten Hälfte stark gefordert. Das hat die Sache interessant gemacht, denn ich  durfte mir nicht den kleinsten Fehler erlauben.“ Das Auto, behauptete Schumacher, habe einen Schritt nach vorne gemacht und sei mehr konstant zu fahren. "Es ist schön, Australien zu verlassen und jetzt schon zwei Punkte mehr auf dem Kontozu haben, als nach den ersten drei Rennen im vergangenen Jahr. Nach unserem letzten Test in Imola und im Bewußtsein über die Eigenschaften der Strecke hier in Melbourne, wussten wir, dass wir bei der Musik vorne dabei sein würden. Aber mit einer derartigen Vorstellung von uns habe ich nicht gerechnet“, frohlockte Schumacher.

Teamkollege Rubens Barrichello haderte nach einer sehr starken ersten Hälfte mit einem immer länger werdenden Bremspedal.  Dennoch versuchte der Brasilianer, Schumacher bis hin zum zweiten Boxenstopp unter Druck zu setzen. "Aber zusammen mit der vollen Benzinladung zu Beginn des Schlussdrittels, fürchtete ich, dass ich wohlmöglich einen Unfall haben könnte“, berichtete Barrichello, "also habe ich lieber etwas Gas rausgenommen.“

Schumacher und Barrichello deklassierten das Feld nach Belieben und ließen sich erst im letzten Viertel etwas mehr Zeit. Sonst hätten die Roten bis auf Fernando Alonso im Renault alle überrundet. So aber blieben noch die Williams-BMW und Jenson Button im BAR-Honda von der Schmach verschont.

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