6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ferrari

Hybrid-Technik teurer als erwartet

Foto: Ferrari

F1-Teamweltmeister Ferrari hat am Mittwoch (17.12.) offen zugegeben, dass man sich mit den Kosten für die Entwicklung der Hybrid-Technik etwas verkalkuliert hat. Für das KERS-System habe man mehr ausgeben müssen als geplant, heißt es aus Maranello.

17.12.2008 Tobias Grüner

Die Verbindung Ferrari und KERS hat einen klassischen Fehlstart hingelegt. Zuerst musste Technologie-Partner Magneti Marelli Probleme mit den ersten KERS-Einheiten zugeben, nun klagen die Italiener über die ausufernden Kosten.

"Es ist eine große Herausforderung", ließ der Rennstall am Mittwoch (17.12.) mitteilen. Dabei hätten die Kosten die "Erwartungen übertroffen". Die drei an der technischen Entwicklung beteiligten Ingenieure Aldo Costa (technischer Direktor), Gilles Simon (Motorenchef) und Nikolas Tombazis (Planung) klagten, dass die KERS-Entwicklung sehr zeit- und kostenintensiv sei.
 
"Während die Kosten für den Motor und die Elektronik zurückgingen haben wir für das KERS viel mehr augeben müssen als geplant", so die offizielle Aussage. Wenn die ansonsten eher schweigsamen Italiener nun derart offen zugeben, sich verkalkuliert zu haben, dann scheinen die Probleme wirklich größere Ausmaße zu haben.

Hybrid-Praxistest erst 2009

Die Schwierigkeiten hatten sich zuletzt auch auf der Strecke mehr als deutlich gezeigt. Gleich mehrmals musste der erste Praxistest der Hybrid-Einheit verschoben werden. Probleme machte dabei vor allem der Elektromotor aus dem Hause Magneti Marelli. Die Praxispremiere der neuen Technik ist nun für das neue Einsatzauto im kommenden Jahr geplant.

"Wir sind ein wenig hinter unserem Zeitplan", gibt die rote Führungsriege zu. "Unser Ziel bleibt es aber trotzdem, mit einem funktionierenden System im ersten Rennen in Melbourne anzutreten." So ganz ist man aber nicht davon überzeugt, dieses Ziel auch zu erreichen. "Nebenbei schauen wir auch, wie schnell das Auto ohne KERS ist", so die ersten Andeutungen eines hybridfreien Ferrari-Starts in die Saison 2009.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Neues Heft
Neues Heft auto motor und sport, 20/2017, Heftvorschau
Heft 20 / 2017 14. September 2017 162 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 3,90 € kaufen Artikel einzeln kaufen
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden