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Formel 1: Alonso vs. Massa in China: Kein Zoff bei Ferrari

Felipe Massa und Fernando Alonso

Das riskante Überholmanöver von Fernando Alonso gegen Ferrari-Teamkollege Felipe Massa war eine der heißesten Szenen des GP China. Ferrari versucht den Brand zu löschen, bevor er entsteht. In einem Statement betonten die Italiener, dass das Verhältnis der beiden Piloten nicht gestört sei.

Schon vor der Saison hatte es viele Spekulationen gegeben. Mit Fernando Alonso kam in der Winterpause ein neuer Platzhirsch zu Ferrari. Der gleiche Fernando Alonso, der nach seinem kurzen Gastspiel bei McLaren nicht gerade den besten Ruf als Teamkollege hat. Zusammen mit dem langjährigen Ferrari-Piloten Felipe Massa bildet der Spanier nun ein heißes Latino-Duo bei den Roten. Kann das gut gehen?

Keine Vorwürfe von Massa

Zweifler sahen sich in Shanghai das erste Mal bestätigt. Mit einem gewagten Manöver presste sich Alonso in der Einfahrt zur Boxengasse an seinem Teamkollegen vorbei. Massa musste dabei sogar neben die Strecke ausweichen, um eine Kollision der beiden roten Autos zu vermeiden. Alonso kam vorbei, wurde an der Box als Erster abgefertigt und landete am Ende auf Platz vier. Massa rollte als Neunter über die Ziellinie.

Doch von Krisenstimmung war bei Ferrari nach dem Rennen nichts zu spüren. Massa gab nach außen zu, vor dem Manöver einen Fehler begangen zu haben. Diesen habe Alonso ausgenutzt. Keine Vorwürfe, keine bösen Worte. Auch Teamchef Stefano Domenicali versuchte die Situation zu entschärfen. "Fernando ist eben ein echter Racer", legitimierte der Italiener den Angriff nachträglich.

Ferrari beklagt sich über Medienberichte

Doch die internationale Journalie schien dem Frieden wohl nicht zu trauen. "Einige Medien haben Statements von Felipe Massa nach dem China GP aus dem Kontext gerissen", beklagte sich die Scuderia in einer Pressemitteilung. "Offensichtlich versucht jemand, böses Blut zwischen unseren beiden Fahrern entstehen zu lassen."

Wie der Rennstall betonte ändere das kleine Techtelmechtel aber nichts am Verhältnis der beiden Fahrer. "Es war nur eine normale Episode im Rennen und sollte auch so behandelt werden", versuchte ein Sprecher der Angelegenheit die Schärfe zu nehmen. "Unsere Fahrer wissen, wie man sich auf der Strecke verhält. Natürlich wollen beide gewinnen und beide zeigen ihr Kämpferherz. Aber beide befolgen auch eine einfache Regel: Das Wohl des Teams ist wichtiger als das des Einzelnen."

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