Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Motoren-News Abu Dhabi

Ferrari löst letzte Token ein

Ferrari - GP Mexiko 2015 Foto: ams 54 Bilder

Nico Rosberg hat nur noch einen Motor. Das Freitagstriebwerk muss aus dem Verkehr gezogen werden. Ferrari löst die letzten vier Token ein, wird sie aber wohl nicht am Wochenende in Abu Dhabi fahren. Und Red Bull kehrt zum alten Renault-Motor zurück.

26.11.2015 Michael Schmidt

Die Motoren haben die Formel 1-Schlagzeilen der letzten Wochen geschrieben. Vom Billig-Motor zum Hybrid light für 2018. Aber auch das Tagesgeschäft geht weiter. Mercedes muss den Freitags-Motor von Nico Rosberg aus dem Verkehr ziehen. Nach dem GP Brasilien stellten die Ingenieure einen Wasserverlust fest.

Damit hat Rosberg für den letzten Grand Prix des Jahres nur noch ein Triebwerk zur Verfügung. Es hat bereits beim GP Singapur Premiere gefeiert und geht in Abu Dhabi in das siebte Rennwochenende. Und diesmal muss der Motor von Freitag bis Sonntag durchhalten. Bislang kam er immer erst am Samstag zum Einsatz. Das sind 300 Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Rosbergs Antriebseinheit hat nach unseren Berechnungen rund 3.010 Kilometer auf der Uhr. Mit der Zielflagge werden es dann gut 3.700 Kilometer sein. Wenn er sie sieht.

Frist für Sommer-Token ist die Zielflagge

Ferrari hat nach Informationen von auto motor und sport seine restlichen vier Token eingelöst. Sie kommen wahrscheinlich nicht zum Einsatz, denn das würde für Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen eine Strafversetzung von jeweils 10 Startplätzen bedeuten. Der FIA reicht es, wenn die Hersteller ihre Upgrades auf dem Papier einreichen.

Ferrari musste sich sputen, weil die Frist für die Entwicklungs-Token, die nach dem Winter übriggeblieben waren, mit der Zielflagge des GP Abu Dhabi abläuft. Wer danach den Einsatz von Token anmeldet, greift bereits das Winter-Kontingent an. Das wurde von 25 auf 32 Token erhöht.

Ricciardo wieder mit altem Motor

Red Bull gab bekannt, dass Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat beim Saisonfinale mit dem Standard-Motor von Renault fahren. Der Einsatz der Ausbaustufe in Ricciardos Auto in Brasilien verlief enttäuschend. Messungen zufolge hatte der alte Motor weniger Leistung als der neue. Was vermutlich auch daran lag, dass Renault nur ein halbfertiges Paket nach Brasilien brachte.

Wie jetzt gerüchteweise zu hören ist, blieb der neue Turbolader auf Wunsch von Red Bull in der Kiste. Wir können nur vermuten warum. Möglicherweise ist er größer und verlangt Änderungen an der Motorabdeckung. Das hätte vermutlich aerodynamische Konsequenzen gehabt.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden