Räikkönen  Alonso - GP Belgien 2013 79 Bilder Zoom

Ferrari mit neuem Superteam: Räikkönen wechselt 2014 zu Ferrari

Offiziell will sich Ferrari in dieser Woche entscheiden, welcher Fahrer 2014 neben Fernando Alonso fährt. Spione melden jedoch, dass die Wahl bereits getroffen sei. Kimi Räikkönen soll das Rennen gegen Felipe Massa und Nico Hülkenberg gewonnen haben.

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali hat die Frage schon hundert Mal gehört. Die Antwort auf die Fahrerpaarung für 2014 ist deshalb bereits Standard: "Wir haben uns noch nicht entschieden, weil es eine schwierige Entscheidung ist. Vorher müssen noch einmal alle Fakten auf den Tisch, um sicher zu sein, welche Wahl die beste ist."

Immerhin gibt man bei Ferrari zu, dass mit einem Vollzug in Kürze zu rechnen sei. Sprich in dieser Woche. Felipe Massa wurde zu einem Treffen mit Luca di Montezemolo am Mittwoch (11.9.2013) eingeladen. Der Brasilianer macht sich noch Hoffnung. Und das nicht, weil er in Monza Vierter geworden ist: "Meine Zukunft hängt nicht von einem Rennen ab. Ich habe über meine Jahre bei Ferrari gezeigt, was ich kann. Montezemolo kennt mich besser als jeder andere. Mein Talent, meinen Speed, meine Arbeit. Mehr kann ich nicht tun."

Räikkönen bei Ferrari bereits gesetzt

Eingeweihte Kreise bei Ferrari und Lotus schwören Stein und Bein, dass Kimi Räikkönen bereits gesetzt ist, Ferrari aber mit der Bekanntgabe bis nach dem Heimspiel in Monza warten wollte. Der Finne galt lange als Außenseiter. Weil er Ende 2009 von Ferrari vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen wurde, um Platz für Fernando Alonso zu schaffen.

Räikkönen ist offenbar nicht nachtragend. "Es ist eine alte Geschichte. Ich habe sie abgehakt." Auch Präsident Luca di Montezemolo scheint bereit, die Vergangenheit zu vergessen. Manchmal gibt es eben gute Gründe, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Für Räikkönen wurde Ferrari erst zu einer ernsthaften Option, als er von Red Bull keine Antwort bekam. Da brauchte er zu Lotus eine Alternative. Sonst hätte man ihn im Preis drücken können. Was Räikkönen nicht akzeptieren wollte. Der 20-fache GP-Sieger weiß, was er wert ist.

Zwei gute Gründe für Ferrari

Ferrari hat zwei gute Gründe, den verlorenen Sohn zurückzuholen. Zum einen diszipliniert der Weltmeister von 2007 Fernando Alonso, der sich zuletzt bei der Teamleitung durch kritische Kommentare keine Freunde gemacht hat und von vielen als der eigentliche Strippenzieher im Team gesehen wird.

Man darf davon ausgehen, dass der Spanier am liebsten Massa behalten hätte. Der Brasilianer hat sich in den letzten vier Jahren als guter Teamplayer erwiesen. Ob Räikkönen wie Massa in Monza seinem Teamkollegen zwei Mal Windschatten gibt ohne selbst davon zu profitieren, muss eher bezweifelt werden.

Zum anderen denkt Ferrari schon an die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Red Bull setzt mit Daniel Ricciardo an der Seite von Sebastian Vettel auf Risiko. Man hofft in Maranello, dass die mutige Wahl den Titelverteidiger möglicherweise schwächt und man selbst mit der Paarung Alonso und Räikkönen eine bessere Chance hat, im nächsten Jahr Red Bull die Konstrukteurs-Krone abzujagen.

Hülkenberg darf sich mit Lotus trösten

Nico Hülkenberg stand ebenfalls auf Ferraris Wunschliste. Der Deutsche wäre das größte Risiko aus dem Trio der möglichen Teamkollegen von Alonso gewesen. Massa und Räikkönen kennt man aus langjähriger Zusammenarbeit. Hülkenbergs Management kann sich jetzt voll auf Lotus konzentrieren.
 
Der Sauber-Pilot reagierte gelassen auf die jüngsten Gerüchte über die Entwicklung bei Ferrari: "Ich habe in den letzten Jahren einen guten Job gemacht. In Monza haben alle gesehen, was ich kann, wenn das Auto konkurrenzfähig ist. Mein Teil ist dazu beigetragen. Die Entscheidung liegt nicht in meiner Hand."

In unserer Bildergalerie haben wir noch einmal die Highlights aus der Karriere des Icemans.

Michael Schmidt

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xpb

Datum

8. September 2013
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