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Ferrari mit neuen Teilen in Austin

Erste Testfahrten mit Blick auf 2015

Ferrari - Technik - GP Russland 2014 Foto: ams 46 Bilder

Ferrari hat die aktuelle Saison offenbar abgeschrieben. Im Gepäck für die Rennen in Austin und Sao Paulo befinden sich bereits Upgrade-Teile, die Erkenntnisse für das 2015er Auto liefern sollen. "Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern", mahnt Technik-Chef Pat Fry.

29.10.2014 Tobias Grüner

Bei Ferrari sind schon seit längerem keine Updates mehr am Auto zu erkennen. In den letzten Trainings sah man Fernando Alonso und Kimi Räikkönen dagegen häufiger bei aufwändigen Aerodynamik-Tests. Mit Pitotrohren an der Nasenspitze und den Heckflügel-Endplatten wurden Daten über die Luftströme rund um das Auto gesammelt. Sie werden mit den Werten aus dem neuen Windkanal in Maranello abgeglichen.

Erste Ferrari-Tests für Saison 2015

In den nächsten Rennen wollen die Ingenieure offenbar noch einen Schritt weiter gehen. "Nach dem letzten Doppelschlag in Japan und Sotschi hatten wir jetzt 3 Wochen um uns auf die kommenden Back-to-Back Rennen in den USA und Brasilien vorzubereiten. Die Extra-Woche hat uns mehr Zeit gegeben, um auch spezielle Test-Bauteile zu fertigen", erklärt Technikchef Pat Fry

Um welche Komponenten es sich dabei genau handelt, wollte der Engländer noch nicht verraten. Nur so viel: "Alle neuen Teile dienen dem Zweck, mehr über die Leistungsfähigkeit des Auto lernen und die Performance zu verbessern. Aber zu diesem Zeitpunkt der Saison blicken wir dabei hauptsächlich auf 2015."

Ferrari setzt sich selbst hohe Ziele

Große Fortschritte am aktuellen F14T sind nicht mehr zu erwarten. Der Kampf um Platz 3 im Konstrukteurspokal gegen die zuletzt stark auftrumpfenden Williams scheint entschieden. 2015 strebt die Scuderia dann wieder nach höheren Zielen. "Im Vergleich mit unseren Gegnern wissen wir genau, wo wir uns verbessern müssen. Wer müssen an allen Bereichen des Autos arbeiten und haben uns sowohl im Bereich Motor als auch bei der Aerodynamik hohe Ziele gesetzt." Um 2015 konkurrenzfähig zu sein, müsse man diese hohen Ziele erreichen, so Fry. "Darauf liegt jetzt unsere gesamte Konzentration – genau wie in den kommenden 5 Monaten."

Für das kommende Rennen in Austin wollte der Ingenieur noch keine Prognose abgeben. Einen wichtigen Faktor hat Fry aber schon ausgemacht: "Die Reifen haben in den ersten beiden Rennen in Austin jeweils einen dominante Rolle gespielt. Es kommt wohl auch dieses Jahr wieder darauf an, wie gut man die Reifen zum Arbeiten bekommt."

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