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Ferrari mit Problemen

Unter der roten Haut wird es zu heiß

Felipe Massa, Ferrari, Formel 1-Test, Jerez, 5.2.2013 Foto: SB-Medien 35 Bilder

Vor einem Jahr griff Felipe Massa nach dem ersten Testtag zum Telefon. Er informierte seinen Präsident über den alarmierenden Zustand des Autos. Diesmal hatte der Brasilianer bessere Nachrichten für Luca di Montezemolo. Das Auto funktioniert, aber unter der Verkleidung wird es noch zu heiß.

05.02.2013 Michael Schmidt

Es war ein besonderer Testauftakt für Ferrari. Vor einem Jahr fiel die Truppe aus Maranello in eine tiefe Depression. Der Ferrari F2012 war langsam, unberechenbar und musste alle paar Runden wegen überhitzender Hinterreifen an die Box. Felipe Massa griff zum Telefon und erzählte Präsident Luca di Montezemolo ungeschminkt seine Meinung über das Auto, das ein Flop zu werden drohte.

Ein Jahr später ist die Stimmung im roten Lager besser. "Es ist ein völlig anderes Auto", atmete Massa auf. "Ein berechenbares. Eines, bei dem das Heck auf der Straße klebt. Und eines, das sofort ordentlich ausbalanciert war. Der Unterschied zum letztem Jahr ist riesig. Ich hätte mir am ersten Tag nur mehr Runden gewünscht."

Ferrari mit lösbaren Problemen

Temperaturprobleme reduzierten das Testprogramm auf 64 Runden. Unter den Seitenkästen wurde es dem Ferrari zu heiß. Massa: "Das kam etwas unerwartet, ist aber kein Problem, das sich nicht lösen lässt." Aber eines das Ferrari lösen muss. In Jerez kletterte das Thermometer auf 18 Grad. In Malaysia werden es 35 Grad sein.

Der Ferrari F138 ist im Vergleich zum Vorgänger ein völlig neues Konzept. "Wir müssen das Auto erst einmal verstehen lernen", gab der Brasilianer zu bedenken. "Es ist völlig anders als der Vorgänger. Das heißt, dass wir auch mit dem Setup wieder bei Null beginnen."

Button-Zeit außer Reichweite

In der Zeitenliste rangierte der Ferrari auf Platz sechs. Mit 1,675 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit und 0,827 Sekunden auf die zweitschnellste Zeit von Mark Webber. "Die Zeit des Red Bull hätte ich fahren können, die von Button nicht", gab Massa zu.

Die Erleichterung war ihm dennoch anzusehen. "Wir wissen, dass wir eine gute Startbasis haben. Diesmal werden wir keine Zeit damit verlieren, das Auto auf einen akzeptablen Stand zu bringen. Im letzten Jahr ging ein Monat verloren, um all die Probleme am Auto zu lösen. Jetzt können wir uns gleich der Weiterentwicklung widmen."

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