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Ferrari mit reibungslosem Testbeginn

Windkanal liefert gute Daten

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - Jerez - Test - 30. Januar 2014 Foto: xpb 22 Bilder

Nach Runden gerechnet lag Ferrari auf Platz 2 hinter Mercedes. Die viertschnellste Runde der Testwoche störte Ferrari nicht. Die roten Autos waren mit gebremstem Schaum unterwegs. Schönste Erkenntnis: Es gab keine großen Probleme, und die Windkanaldaten stimmen mit den Rundenzeiten auf der Strecke überein.

02.02.2014 Michael Schmidt

Das war die beste erste Testwoche von Ferrari in den letzten Jahren. Teamsprecher Renato Bisignani sprach für Rennleiter Stefano Domenicali. Ferrari fährt mit "vorsichtigem Optimismus" nach Hause. Weil die Anzeichen so gut sind wie schon lange nicht mehr. Erstmals kratzten sich die Aerodynamiker nach der Testpremiere nicht am Kopf. Die Windkanaldaten stimmen mit dem überein, was die Rennstrecke zeigte. Dazu rückte Ferrari als erstes Team mit Flow Viz-Farbe und allerlei Messgerät aus.

1.111 Kilometer für Ferrari-Motor

Auch der Zuverlässigkeitsreport wird Präsident Luca di Montezemolo zufriedenstellen. Kein einziger großer Schaden an vier Testtagen. "Es gab nur kleinere Probleme, wie man sie beim ersten Test erwarten darf. Angesichts der Komplexität der Aufgabe hatten wir mit mehr Anlaufschwierigkeiten gerechnet." Also defekte Sensoren, Fehlermeldungen, Software-Feintuning. Die neue Antriebseinheit spulte klaglos ihre ersten 251 Runden oder 1.111,4 Kilometer ab. Nur Mercedes schaffte mehr.

Kimi Räikkönen fuhr am Mittwoch mit 1:24.812 Minuten die viertschnellste Zeit der Woche. Laut Ferrari hat man die Grenzen erst zu 80 Prozent ausgelotet. Teamsprecher Bisignani: "Es war eine Standortbestimmung, die uns gezeigt hat, dass wir eine gute Basis haben."

Speed erst zu 80 Prozent ausgelotet

Bei der Software-Abstimmung baute Ferrari größtmögliche Flexibiltät ein. Man könne auf alle Probleme reagieren, heißt es. Beim ersten Test in Bahrain wird Ferrari mit einer modifizierten Version der Antriebseinheit beginnen. Solange die Entwicklung nicht eingefroren ist, hat das Priorität. Zuverlässgkeit ist gerade am Anfang ein Faktor. Erst am 28. Februar ist Entwicklungs-Schluss.

Rätsel um Ferrari-Kühler

Beim zweiten Bahrain-Test will Ferrari das erste echte Aerodynamik-Upgrade bringen. Man kann von einer neuen Nase, neuen Flügeln und Leitblechen ausgehen. Bei den Seitenkästen ist zwar noch Spielraum, aber nicht viel. Sie sind die kleinsten aller neuen Autos. Ein neues Kühlkonzept, das 15 Prozent Platz spart, macht es möglich. Ferrari nimmt dazu offiziell nicht Stellung. Einzige Aussage: "Wir haben da was Spezielles."

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