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Technikoffensive bei Ferrari

Maranellos Antwort auf Red Bull

Formel 1 Test Barcelona 2011 Foto: Grüner 74 Bilder

Ferrari legt nach. Die Bestzeitenserie von Red Bull bleibt in Maranello nicht unbeantwortet. Felipe Massa probierte in Barcelona erstmals die Ausbaustufe, mit der Ferrari Red Bull angreifen will.

09.03.2011 Michael Schmidt

Bei den Hochrechnungen der Experten lag Ferrari nach drei Testwochen auf Platz zwei. Selbst in Maranello stufte man sich auf "ein paar Zehntel hinter Red Bull" ein. Das soll sich ändern. Am viertletzten Testtag der Wintersaison debütierte Ferraris Antwort auf Red Bull.

Neuer Auspuff eine Red Bull-Kopie?

Der Auspuff ist in den Boden eingelassen und mündet vor dem Ausschnitt der Hinterräder. Front- und Heckflügel sind neu. Die Seitenkästen liegen etwas enger an, und der Diffusor wurde entsprechend der neuen Auspuffposition modifiziert.

Seit Anfang Januar hat das Konstruktionsbüro in Maranello an der Ausbaustufe gearbeitet. Damit ist der Verdacht entkräftet, Ferrari habe von Red Bull abgekupfert. "Das Paket war von langer Hand geplant", bestätigte Technikdirektor Aldo Costa schon vor einigen Wochen gegenüber auto motor und sport.de.

Ferrari mit 80 Mann in Barcelona

Trotz der Absage des GP Bahrain wurde Ferraris Großoffensive erst in letzter Minute fertig. Gib den Ingenieuren sieben Tage mehr Zeit, und sie finden etwas, sie auszufüllen. "Die Verschiebung des Saisonstarts hat uns Zeit gegeben, die Premiere der neuen Teile besser vorzubereiten", erklärt Firmensprecher Luca Colajanni. Soll heißen: Mehr Windkanalzeit, mehr Prüfstandstests und eine Probefahrt auf dem Kurs von Vairano, um die Windkanaldaten zu checken.

Die große Bewährungsprobe aber wartete in Barcelona auf Ferrari. Deshalb tauchte Ferrari mit 80 Mann in Barcelona auf, darunter auch die drei leitenden Ingenieure: Aldo Costa, Nicolas Tombazis und Pat Fry. Der Auspuff wird nur unter Rennbedingungen bis an die Grenzen belastet. Erst da sieht man, ob sich Hitzenester bilden. "Alles im Griff. Bis jetzt ist nicht abgebrannt", hieß es am nach den ersten Kilometern im roten Lager.

Update bringt großen Fortschritt

Ob das Paket auch die Rundenzeit bringt, die der Computer berechnet hat, müssen die nächsten Tage zeigen. Der erste Tag war nur mit Funktionstests und Basisarbeit vollgestopft. Intern hört man, dass der Fortschritt auf dem Papier gewaltig sein soll. Dann die Einschränkung: "Wir wissen aber nicht, um wie viel sich die anderen Teams verbessern."

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