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Ferrari

Motorschaden und Reifenprobleme

Foto: dpa

Michael Schumacher muss vermutlich beim Rennen in Shanghai auf die Hilfe seines Adjutanten Felipe Massa verzichten. Der Brasilianer verliert beim Rennen am Sonntag (1.10.) wegen Motorproblemen zehn Startplätze. Zudem kämpft Ferrari mit Reifenproblemen, und es droht Regen am Renntag.

29.09.2006 Markus Stier

Im zweiten Freien Training am Freitag (29.9.) glänzte Felipe Massa als Viertschnellster. Der Brasilianer war damit knapp vor Michael Schumacher Bester aller Stammfahrer. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Bemühungen des zweiten Ferrari-Mannes um eine schnelle Runde schon Makulatur.

Er klagte über nachlassende Leistung, und die Betrachtung der Computerdaten ergab einen sich anbahnenden Motorschaden. Massa brach das Training ab und muss seinen Achtzylinder wechseln lassen. Flavio Briatore konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: "Jetzt schickt der Himmel Gerechtigkeit", sagte der Renault-Teamchef. Die Ferrari-Ingenieure hoffen, dass der V8 lediglich einen Fremdkörper ansaugte, der zum Schaden führte und es sich nicht um ein grundsätzliches Problem handelt, sonst wäre möglicherweise auch Michael Schumacher betroffen.

Ganz problemfrei kam auch Michael Schumacher nicht über die Runden. Er klagte wie Teamkollege Massa über starkes Körnen der Bridgestone-Reifen. Auf einer schnellen Runde trat das Problem nicht auf, bei den Dauerläufen stiegen jedoch die Rundenzeiten um bis zu 1,5 Sekunden. Ferrari bevorzugt wie Renault die härtere Reifenmischung, doch auch bei den weichen Bridgestones zeigte sich das gefürchtete Graining.

Keine Regentests seit Ungarn

Zu allem Überfluss droht am Rennwochenende Regen. Im zweiten Training nieselte es bereits kurz, am Samstag (30.9.) sind Schauer am Morgen vorhergesagt. "Wenn wir Glück haben, ist es zum Qualifying wieder trocken", sagt Ferrari-Technik-Chef Ross Brawn.

Die Roten fürchten nach dem Debakel in Ungarn nasse Pisten. Zwar traf Bridgestone einige Gegenmaßnahmen, um nicht noch einmal so wehrlos gegen Renault zu sein, doch, gab es seitdem keine Testmöglichkeit mehr im Regen. Am Rennsonntag könnte es laut Vorhersage durchaus Schauer am Mittag geben.

Hoffen auf mehr Gummi

Bei Renault herrscht Gelassenheit. Die Gelbblauen fühlen sich nicht nur für Nässe gut aufgestellt. Im zweiten Training fuhr Fernando Alonso mit etwas mehr Drehzahl als die Ferrari, aber dafür mit mehr Benzin an Bord nahezu gleich schnell wie die Roten. Dazu sind die Michelin-Ingenieure erfreut über die Konstanz ihrer Reifen.

Ferrari hofft nun auf bessere Bedingungen bei zunehmendem Gummiabrieb auf der Strecke. Dass Bridgestone durchaus schnell ist, beweisen die zwei Bestzeiten von Alexander Wurz im Williams. Allerdings benutzen Williams und Toyota andere Hinterreifen-Konstruktionen als Ferrari.

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