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Ferrari näher an der Spitze

Hat Ferrari in Budapest aufgeholt?

Fernando Alonso GP Ungarn 2013 Foto: Ferrari 73 Bilder

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali spricht von einem Fortschritt. Fernando Alonso von einem positiven Resultat. Felipe Massa von einer gleichbleibenden Situation. Alonso startet als Fünfter in den GP Ungarn. Sein Rückstand auf Vettel beträgt 0,365 Sekunden. Das war zuletzt mehr.

27.07.2013 Michael Schmidt

Fernando Alonso liebt Zahlenspiele. Beim GP England startete der Spanier vom zehnten Platz, am Nürburgring von Position acht. So gesehen hat Alonso mit dem fünften Startplatz wieder das Normalmaß erreicht, das bei den letzten beiden Rennen verloren gegangen schien.

Auch mit der Rundenzeit war der WM-Zweite zufrieden. "Uns fehlen drei Zehntel auf Vettel. Das war zuletzt viel mehr. Und der Hungaroring zählt nicht zu unseren Lieblingsstrecken. Da haben wir uns in den letzten Jahren schwer getan. Deshalb sind wir mit großen Sorgen hier hergefahren. Langsame Kurven und Traktion zählen eher zu unseren Schwächen." Kollege Felipe Massa vermutet: "Uns fehlt auf Red Bull und Mercedes einfach Abtrieb. Das zeigt sich im zweiten Sektor."

Rückstand um eine Sekunde verkürzt

Alonso versucht das Trainingsergebnis des GP Ungarn wie sein Chef positiv zu sehen. "Wir haben uns verbessert und sind wieder dort, wo wir vorher waren. Jetzt muss es uns gelingen, nach der Sommerpause ein Siegerauto auf die Räder zu stellen. Fakt ist, dass Red Bull, Mercedes und Lotus immer noch ein schnelleres Auto haben als wir."

Rennleiter Stefano Domenicali unterstreicht: "Wir haben den Rückstand von über einer Sekunde auf drei Zehntel verkürzt." Er führt es hauptsächlich auf eine bessere Fahrzeugabstimmung und das Aussortieren von Fehlentwicklungen zurück. Offenbar lieferte der Toyota-Windkanal zuletzt wieder nicht verlässliche Daten. Massa warnt jedoch: "Drei Zehntel klingt nach wenig, aber die Runde auf dem Hungaroring ist auch ziemlich kurz."

Chance gegen Vettel in der ersten Kurve

Obwohl die Red Bull am Freitag in den Dauerläufen eine Klasse für sich waren, glaubt Alonso an seine Chance. Die Wetterprognose spricht vom heißesten Rennen des Jahres. Ein paar Grad mehr auf dem Asphalt, und schon könnte das Bild vom Freitag Makulatur sein. "Von Platz fünf aus habe ich eine Chance, Vettel zu schlagen. Entweder beim Start oder durch die bessere Strategie. Meine erste Chance liegt in der ersten Kurve."

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