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Ferrari nur mit halber Kraft

"Hamilton wird uns einholen"

Fernando Alonso Ferrari Formel 1 GP Ungarn 2014 Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso hat das Geschenk von Lewis Hamilton und Felipe Massa optimal verwertet. Der Ferrari-Pilot startet von Platz 5. Trotzdem rechnet er damit, dass ihn Hamilton irgendwann einholen wird. Ziel ist es, mindestens einen der beiden Williams zu schlagen. Auf Unterstützung von Kimi Räikkönen kann Alonso nicht hoffen. Der Finne flog im Q1 raus.

26.07.2014 Michael Schmidt

Das Abschlusstraining lief nicht perfekt für Ferrari. Kimi Räikkönen startet nach einer Fehleinschätzung seines Renningenieurs von Platz 17. Fernando Alonso kam auf Platz 5. Der Spanier baute einen kleinen Fehler in der Schikane ein. Und Ferrari schickte den Spanier aus Angst vor Regen früh auf seine letzte Qualifikationsrunde.

"Wären wir später rausgegangen, hätte ich vielleicht zwei Zehntel gewonnen. Auf Ricciardo fehlen uns sechs Zehntel. Ich wäre auch so Fünfter geworden." Alonso gewinnt dem fünften Startplatz eine positive Seite ab. "Normalerweise stehen Hamilton und Massa noch vor uns." Lewis Hamilton scheiterte an einem Leck in einer Benzinleitung. Felipe Massa haderte damit, dass sein Williams noch mit dem alten Unterboden bestückt war. Rang 5 ist eine gute Ausgangsposition, denn damit steht Alonso am Start auf der sauberen Spur. "Bei einem guten Start könnte ich in der ersten Kurve Dritter oder Vierter sein."

Platz 2 in der Konstrukteurs-Wertung bleibt das Ziel

Und dann gilt es vor einem der beiden Williams zu bleiben, vielleicht sogar einem Red Bull. Alonso rechnet auch mit Hamilton, obwohl der Engländer aus der letzten Reihe ins Rennen geht. "Hamilton wird uns irgendwann einholen. Die Frage ist nur wann.2 Ferrari rechnet mit zwei bis drei Stopps. "Ich glaube nicht, dass irgendeiner mit einem Stopp plant", sagt Alonso. Ferrari sicher nicht. Dazu werden die Hinterreifen zu schnell zu heiß.

Alonso gibt immer noch das Ziel aus, Zweiter in der Konstrukteurs-WM zu werden. Oder wenigstens Dritter. "Das wird schwierig, weil Kimi so weit zurückliegt. Ein bisschen Regen wäre deshalb hilfreich. Im Augenblick ist unser Hauptgegner Williams. Red Bull liegt zu weit vor uns. Trotzdem müssen wir von hier mit maximalen Punkten nach Hause fahren. Vielleicht sind die Strecken, die noch im Kalender kommen, besser für uns."

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