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Ferrari-Piloten

Robert Kubica aktuell kein Thema

Robert Kubica Foto: dpa

Ferrari bestand 2011 aus einem Einmann-Team. Felipe Massa konnte die Erwartungen nicht erfüllen und blieb weit hinter Teamkollege Fernando Alonso zurück. Die Zukunft des Brasilianers über das Jahr 2012 hinaus ist ungewiss. Robert Kubica als Ersatz sei aktuell allerdings kein Thema, erklärte Temchef Stefano Domenicali.

11.01.2012 Tobias Grüner

Die Klatsche war deutlich: Fernando Alonso holte 2011 mehr als doppelt so viele WM-Punkte wie sein Teamkollege. Zehn Mal stand der Spanier auf dem Podium. Felipe Massa kam dagegen nicht ein einziges Mal in den Genuss der Champagnerdusche. Kein Wunder, dass zuletzt viel darüber spekuliert wurde, dass der kleine Brasilianer früher oder später ausgetauscht wird. Ferrari ist da bekanntlich wenig zimperlich.

Kubica muss erst wieder ins Leben zurückfinden

Der Name Robert Kubica spielt in den Überlegungen der Scuderia angeblich keine Rolle. Gerüchte, die Italiener wollten dem Polen eine Testfahrt in einem Formel 1-Auto ermöglichen, wurden von Teamchef Stefano Domenicali dementiert. "Solche Pläne gibt es aktuell nicht." Bevor der Krakauer für die Scuderia zum Thema wird, muss er sich erst wieder vollständig erholen.

"Robert ist ein großer Rennfahrer mit einer sehr schweren Verletzung", so Domenicali. "Soweit ich weiß, arbeitet er momentan hart daran, wieder in sein normales Leben zurückzufinden. Wir müssen abwarten. Momentan ist noch nichts geplant."

Letzte Chance für Massa

Das Fazit zu seinen aktuellen Stammfahrer fällt unterschiedlich aus. "Es wird eine wichtige Saison für Felipe und seine Zukunft. Wir erwarten viel von ihm, und er erwartet auch viel von sich selbst. Wir sind uns sicher, dass das Potenzial da ist und wir versuchen ihm dabei zu helfen, die Leistung abzurufen. Momentan ist viel Druck da, aber Felipe hat unter Druck seine besten Rennen gezeigt. Ich bin sicher, dass er eine gute Saison fahren wird." Der Vertrag des Brasilianers läuft nach dem Jahr aus. Sollte sich Massa nicht wie erwartet steigern, könnten es die letzten 20 Rennen im roten Overall werden.

Beim Thema Fernando Alonso sieht das ganz anders aus. Domenicali ist begeistert von seinem Nummer-Eins-Piloten: "Das war unglaublich. Er hat absolut das Maximum herausgeholt. Er ist selbst über das Limit hinausgegangen und fordert das auch vom gesamten Team. So oft wie ihn habe ich noch keinen anderen Fahrer in den vergangenen 20 Jahren in der Fabrik in Maranello gesehen. Mehr können wir von ihm nicht verlangen. Es wäre fantastisch wenn er das 2012 wiederholen könnte. Wir müssen nur ein besseres Auto bauen."

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