Fernando Alonso GP Abu Dhabi 2012 88 Bilder Zoom

Ferrari-Pleite trotz Upgrade: Frontflügel gut, Heckflügel nicht

Die neuen Flügel von Ferrari sind ein Fortschritt. Aber sie haben Fernando Alonso nicht das Ergebnis gebracht, das er sich erhoffte. Startplatz sieben ist eine Enttäuschung. Der neue Frontflügel hielt, was der Windkanal versprach. Der neue Heckflügel dagegen war nur halb so gut wie erwartet.

Fernando Alonso war am Limit. Drei Mal hintereinander drehte der Spanier eine Runde von 1.41,5 Minuten. Da lässt sich weder mit einem faulen Reifensatz noch mit Verkehr noch mit einer nicht optimalen Aufwärmrunde argumentieren. Romain Grosjean war Alonso vor dessen letzten Versuch vor die Nase gefahren. Deshalb musste der Ferrari-Pilot im zweiten Sektor der Aufwärmrunde Fahrt rausnehmen. Aber das spielte im Endeffekt keine Rolle. Der Ferrari F2012 mit seinen neuen Flügeln war nicht besser als der siebte Startplatz.

Alonso lobt Ingenieure

Alonso lobte trotzdem seine Ingenieure: "Es ist ein Fortschritt. Danke für Ihre Arbeit. Danke auch an die Mechaniker, die sich die Finger wundgeschraubt haben. Leider haben auch andere einen Schritt vorwärts gemacht. Deshalb hat sich an unserer Position nichts verändert." Felipe Massa, der die alten Flügel fuhr, ging mehr ins Detail. "Der neue Frontflügel hat gebracht, was der Windkanal versprochen hatte. Beim Heckflügel kam nur die Hälfte an."

Dass Ferrari trotzdem hinter die McLaren, einen Lotus und einen Williams rutschte, erklärt Massa mit der Streckencharakteristik. "Wir verlieren zu viel Zeit in den langsamen Kurven des letzten Sektors. Da fehlt einfach der Abtrieb."

Trotz der Trainingspleite steht Alonso wie in Indien nur vier Plätze hinter den Red Bull. "Ich hatte in den letzten Rennen oft gehofft, dass uns McLaren gegen die Red Bull etwas hilft, doch der Wunsch ist erst hier in Erfüllung gegangen. Wenn Vettel in der Startaufstellung Dritter bleibt, dann wird es für mich etwas einfacher werden, weil er vorne nicht so wegfahren kann. So wie ich Mark einschätze, fährt er auf Sieg. Das Ergebnis zeigt aber auch, wie gut die Red Bull wirklich sind. Die fahren auch an einem schlechten Tag auf die Plätze zwei und drei."

Warten auf mögliche Strafe

Auf eine mögliche Strafe für seinen WM-Gegner angesprochen, zuckte Alonso die Schultern. "Sicher wäre das Rennen einfacher, wenn Sebastian von hinten starten müsste. Aber ich mache mir da weder Gedanken noch Hoffnungen. In Japan, als er mich in meiner schnellsten Trainingsrunde behindert hat, kam nur eine Verwarnung dabei heraus. Jetzt müssen wir einfach abwarten. Vielleicht sogar bis morgen früh."

Michael Schmidt

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xpb

Datum

3. November 2012
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