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Ferrari-Problem in Bahrain

Vettel-Auto hat Rad ab

Ferrari - Formel 1 - GP Bahrain - 1. April 2016 Foto: sutton-images.com 93 Bilder

Sebastian Vettel musste das Freie Training von Bahrain vorzeitig beenden. Am Ferrari hatte sich das linke Hinterrad gelöst. Das Team hat schon einen Verdacht, wo das Problem liegt. Die FIA verzichtete zum Glück auf eine Strafe.

01.04.2016 Tobias Grüner

Als Sebastian Vettel eine Viertelstunde vor dem Ende des zweiten Bahrain-Trainings ausrollte, wusste zunächst keiner, was los war. Der Pilot klagte über Funk zunächst, dass sein Auto keinen Vortrieb mehr hatte. Nach dem Aussteigen fiel der erste Blick auf das Heck. Doch Getriebe und Motor waren noch in Ordnung.

Ferrari entgeht FIA-Strafe

Erst beim Anheben des Autos fiel auf, dass sich die Radmutter hinten links gelöst hatte. Das Rad ließ sich einfach von der Nabe ziehen. Ein Mechaniker-Fehler lag offensichtlich nicht vor. Vettel hatte zuvor 5 schnelle Runden ohne Probleme abgespult. Wäre die Mutter nicht richtig festgezogen, hätte sich das Rad schon früher verabschiedet.

Bei lockeren Rädern kennt die FIA sonst keine Gnade. Wegen des Risikos, dass sich Räder oder Muttern auf der Strecke in gefährliche Flugobjekte verwandeln, werden Teams und Piloten in solchen Fällen normalerweise hart bestraft. Aber die FIA entschied schnell, dass ein sogenanntes "Unsafe Release"-Vergehen in diesem Fall aus den oben genannten Gründen nicht bestand.

Die Fehlersuche gestaltete sich umso schwieriger. Auch nach eingehender Prüfung konnte Ferrari lediglich mitteilen, dass das Problem vermutlich im Bereich der Radnabe liegt. Für Vettel war vor allem die verlorene Trainingszeit schmerzvoll: "Das ist wirklich schade. Der Longrun zum Schluss war mit das Wichtigste heute. Den konnten wir leider nicht fertig fahren. Auf meiner schnellsten Runde hatte ich einen Patzer. Deshalb ist die Rundenzeit nicht so gut. Aber sonst ist das Gefühl gut."

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