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Ferrari setzt auf Renntempo

Alonso glaubt an Siegchance

Fernando Alonso - Ferrari - GP Malaysia - 23. März 2013 Foto: Red Bull 52 Bilder

Sebastian Vettel geht wie in Melbourne von der Pole Position ins Rennen. Doch nach der Erfahrung aus dem GP Australien ist sich Vettel nicht sicher, ob er auch nach dem Rennen auf Platz 1 stehen wird. Fernando Alonso dagegen glaubt nach der Fahrt auf den dritten Startplatz an eine Siegchance.

23.03.2013 Michael Schmidt

Mit diesen Reifen sind Prognosen das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Mark Webber startet vom fünften Startplatz, und trotzdem könnte er am Sonntag der Sieger sein. "Das Rennen ist völlig offen. Keiner hat eine Ahnung, wie sich die Reifen im Rennen verhalten werden. Wir sind so viele Runden wie möglich gefahren, um Informationen zu sammeln, aber wissen nicht, ob uns das weiterbringt."

Red Bull gab nach der Erfahrung vom Saisonauftakt in Melbourne die Vorbereitung für die Qualifikation auf und investierte alle Zeit in die Rennvorbereitung. Sebastian Vettel und Mark Webber spulten im dritten freien Training Dauerläufe ab. Mit dem Ergebnis, dass ihre Reifen früher einbrechen als bei der Konkurrenz.

Der Red Bull hat den Speed, doch was machen die Reifen?

Sebastian Vettel gibt sich fatalistisch. "Wir wissen, dass unser Auto den Speed hat. Aber im Rennen spielt das keine Rolle. Alles hängt vom Reifenmanagement ab." Die Ferrari-Piloten geizten diesmal mit Rennsimulationen. "Ich bin nur mit den weicheren Reifen einen Longrun gefahren", gab Felipe Massa zu.

Fernando Alonsos längster Stint auf einem Reifensatz war nur acht Runden lang. Trotzdem ist der Spanier optimistisch: "Wir sind schon lange nicht mehr aus den Top 3 gestartet. Das ist besser als wir erwartet haben. Von dieser Startposition aus können wir sogar das Rennen gewinnen." Obwohl Alonso keine gesicherten Erkenntnisse über die Haltbarkeit der Reifen hat, setzt er auf eine Wiederholung der guten Vorstellung von Melbourne: "Wir hoffen einfach mal, dass wir hier genauso gut wie in Australien unterwegs sind."

Alonso will Räikkönen nicht abschreiben

Deshalb zählt Alonso auch Kimi Räikkönen zum Favoritenkreis, obwohl der nur vom zehnten Startplatz aus ins Rennen geht. "Kimi stand auch in Melbourne weit hinten. Der Startplatz oder ein guter Start sind heute nicht mehr so wichtig. Die Entscheidung fällt später im Rennen. Wie dein Auto mit den Reifen umgeht, wie du die Boxenstopps planst, wie deine Strategie aufgeht."

Mercedes machte es wie Red Bull. Die Vorbereitung auf die Qualifikation fiel denkbar knapp aus. Lewis Hamilton und Nico Rosberg spulten 172 Runden ab. Mehr als jeder andere. Sportdirektor Toto Wolff bestätigte: "Wir haben das ganze Wochenende damit verbracht, uns für den Sonntag zu präparieren und hoffen es zahlt sich aus."

Vettel hat fünf frische Satz Reifen

Eine Trumpfkarte sind möglicherweise die Anzahl frischer Reifensätze, die sich die Fahrer für das Rennen aufgehoben haben. Vettel kann mit drei neuen Satz der harten Mischung und zwei Satz Medium-Reifen fast aus dem Vollen schöpfen. Die Ferrari-Piloten haben je zwei neue Garnituren der weichen und harten Reifen zur Verfügung. Gleiches gilt für die Mercedes-Piloten.

Kimi Räikkönen verheizte in der Qualifikation zwei Sätze der Medium-Gummis. Damit hat er noch das volle Angebot der harten Sohlen. Adrian Sutil ist der einzige aus den Top Ten, der wie Vettel fünf mal frisch bereift auf die Reise gehen kann. Dieser fünfte Satz spielt jedoch nur eine Rolle, wenn man mit vier Boxenstopps rechnet. Das aber ist vermutlich keine Siegerstrategie.

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