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Ferrari

Startplatz eins dank leerem Tank?

Foto: dpa

Die Konkurrenz ist sicher, dass Ferrari in Imola eine Dreistoppstrategie plant und die Trainingsbestzeit mit einem nahezu leeren Tank erkaufte. Die anderen Toptteams Renault und McLaren-Mercedes wollen am Rennsonntag (23.4.) nur zwei Mal tanken.

22.04.2006 Markus Stier

Renault-Teamchef Flavio Briatore macht sich über das Tempo der Ferrari in Imola keine Sorgen: "Die werden acht bis zehn Runden früher zum Tanken kommen. Die fahren eine Dreistoppstrategie", sagt der Italiener. Als Beweis führt Briatore die Zeitenanalyse aus dem Qualifying an. Tatsächlich waren beide Ferrari in der zweiten Ausscheidungsrunde mit fast leerem Tank nur zwei Zehntelsekunden schneller als in ihrer besten Runde im Topqualifying.

Doch Briatores Beweisführung hinkt in diesem Fall. Sein Schützling Fernando Alonso war trotz größerer Spritladung im letzten Quali-Durchgang sogar gleich schnell wie mit fast leerem Tank. Ein schwereres Indiz sind die Reifen. Ferrari wählte die weichsten Bridgestone-Reifen, die in dieser Saison je zum Einsatz kamen. Bei Williams und auch Toyota wählten die Fahrer die härtere Mischung. Bei Ferrari ließ man sich zur Taktik nur so viel entlocken: Beide Fahrer haben die gleiche Strategie.

Fernando Alonso: "Nicht ideal"

Michael Schumacher will nichts davon wissen, dass die Vorstellung der Roten nur auf einem leichten Auto basiere: "Wir waren eigentlich bei den ersten drei Rennen schon schnell, nur haben wir es nie richtig hingekriegt." Verbesserungen an Motor, Aerodynamik, Hinterachse und Reifen haben bei der Wiederauferstehung der Roten einen erheblichen Beitrag geleistet.

Sollte Schumacher tatsächlich drei Stopps einlegen müssen, hilft ihm die Startaufstellung. Zwischen Schumacher und Tabellenführer Alonso liegen Felipe Massa und beide Honda, die in den ersten drei Rennen keine allzu konstanten Rundenzeiten an den Tag legten. "Platz fünf ist sicher nicht ideal, weil das Überholen hier sehr schwierig ist", sagt Alonso. So gilt es für Schumacher, den Start und dann zügig Land zu gewinnen, Alonso muss dagegen einen seiner gefürchteten Blitzstarts hinlegen, um in Schlagdistanz zu bleiben.

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