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Ferrari steigert sich im Ungarn-Qualifying

"Wollen Platz drei verteidigen"

Sebastian Vettel - Daniel Ricciardo - GP Ungarn - Qualifying - Samstag - 25.7.2015 Foto: xpb 49 Bilder

Sebastian Vettel eroberte im Qualifying zum GP Ungarn die dritte Startposition. Im Rennen rechnet er sich gegen Mercedes nur mit Glück etwas aus. Der Blick wandert eher in den Rückspiegel zu Red Bull und Williams.

25.07.2015 Andreas Haupt

Ferrari hat von Freitag auf am Samstag zugelegt. In den vorherigen Rennen war es anders herum. Da fiel man in Relation zu Mercedes und Williams zurück. Nicht aber in Ungarn. Mit dem Ergebnis, dass Sebastian Vettel sich für den dritten Startplatz qualifizierte und Kimi Räikkönen für den fünften. Am Freitagnachmittag waren es noch die Ränge fünf (Räikkönen) und sieben für Ferrari gewesen.

Ferrari findet Leistung über Nacht

Das Ungarn-Wochenende begann für den zweiten der Konstrukteurs-WM auf dem falschen Fuß. "Wir haben gestern keine Balance und keinen Rhythmus gefunden", erklärt Vettel. Auch weil man nicht ausreichend zum Fahren kam. In der Früh ärgerte den Weltmeister ein Kurzschluss. Bei Räikkönen brach am Freitagmorgen der Frontflügel in der zwölften Kurve. Das kostete auch Vettel Zeit. Weil man das die Urache erst erörtern musste. Ferrari hat das Problem in der Zwischenzeit gelöst. Die Frontflügelaufhängungen wurden verstärkt.

Die Steigerung verdankt man einer ausgiebigen Analyse über Nacht. "Wir haben über den Daten gebrütet und die richtige Richtung gefunden. Wir sind es lockerer angegangen und wollten uns ab dem dritten Training steigern. Das ist uns gelungen und darauf haben wir aufgebaut. Im Qualifying wurde es dann immer besser."

Knapper Vorsprung auf Ricciardo

Im finalen Durchgang setzte sich Vettel mit einer Zeit von 1:22.739 Minuten um die Winzigkeit von 35 Tausendstel gegen Daniel Ricciardo durch. Der knappe Abstand ist keine Überraschung. "Wir wissen seit Silverstone, dass Red Bull besser geworden ist", kommentiert Vettel.

Der beträchtliche Rückstand auf Mercedes von 0,754 Sekunden sorgt dafür, dass sich Vettel keinen Illusionen für das Rennen hingibt. Auch in einem möglichen Wetterumschwung samt kühlerer Temperaturen sieht er keinen Heilsbringer. "Selbst wenn es bis auf 28 Grad runtergeht, ist es immer noch sehr heiß." Ganz abgehackt, hat er seinen ersten Ungarn-Erfolg noch nicht. "Für einen Sieg brauchen wir Glück. Aber auf dieser Strecke weiß man nie, was passiert." Der Blick wandert jedoch vielmehr in den Rückspiegel. "Wir wollen den dritten Platz verteidigen. Es wird ein enges Rennen gegen Red Bull und Williams."

Vettel stellt auf 8:2 im Quali-Duell

Positiv für Vettel: Im Zeittraining hatte der Heppenheimer einmal mehr Kimi Räikkönen im Griff. Es steht nun 8:2 für den viermaligen Champion. Räikkönen wortkarg: "Im Qualifying gab es mal hier, mal dort ein kleines Problem. Es war aber kein Desaster. Die dritte und fünfte Position sind nicht so schlecht."

Im dritten Training stoppte den Iceman ein Wasserleck. Dadurch fiel die Vorbereitung auf den Softreifen ins Wasser. "Das war sicher nicht ideal, weil ich mich nicht um die Balance auf diesem Reifentyp kümmern konnte."

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