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Ferrari stolz auf Motorenrekord

Foto: dpa

Seit Einführung der Achtzylinder hat kein Motor zwei Rennen hintereinander gewonnen, bis Ferrari dieses Kunststück mit den Siegen in Imola und am Nürburgring gelang.

09.05.2006 Markus Stier

"Seit die 2,4-Liter-Achtzylinder die 3-Liter-V10 abgelöst haben, hat es bislang niemand geschafft, zwei aufeinander folgende Grand Prix mit demselben Motor zu gewinnen", sagt Motorenchef Paolo Martinelli stolz. Insbesondere nach den Kolbenproblemen, die das Team zwei Rennen lang verfolgten, ist die Freude über den Erfolg umso größer.

Ihre drei Siege holten die Weltmeister von Renault bei den ersten drei Rennen immer mit frischen Achtzylindern. Ferrari ist auch der einzige Rennstall, dem es gelang, mit einem Motor, der bereits zwei Renndistanzen auf dem Buckel hat, zu gewinnen. Wenn Fernando Alonso bei seinem Heimspiel in Barcelona (14.7.) gewinnt, kann er gleichziehen.

Renault ist das einzige Top-Team, das am Rennwochenende bisher noch keinen einzigen Motorschaden zu verzeichnen hatte, Ferrari wechselte aus Angst vor einer Panne beide Aggregate in Malaysia. Die Schadensstatistik führt Honda mit drei Motorschäden im Rennen an. Die häufigsten Motorwechsel leistete sich Williams (4).

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