Wenn man die Motoren schon vor dem ersten Rennkilometer wechseln muss, ist das kein gutes Zeichen. Genau das ist nun bei Ferrari passiert. Schon direkt nach dem Qualifying haben die Ingenieure bei Felipe Massa verdächtige Parameter festgestellt. Als das Auto am Sonntag aus dem Parc Fermé kam, bauten die Italiener vorsichtshalber ein neues Aggregat ein.
Beim Anlassen des zweiten roten Autos zeigte sich dann das gleiche Problem. Auch bei Fernando Alonso gingen die Ingenieure auf Nummer sicher und gaben dem Spanier für das Rennen ein frisches Triebwerk. "Es war der gleiche Fehler wie beim anderen Auto", erklärte das Team.
Keine Strafe für Ferrari
Insgesamt dürfen die Teams in diesem Jahr acht Motoren pro Fahrer einsetzen. Allerdings ist es kein Problem, die alten V8-Aggregate noch einmal einzubauen, wenn kein Fehler zu finden ist. Ferrari glaubt, dass dies auch hier der Fall sein wird.
Die Konkurrenz sollte sich also noch nicht zu früh über die Probleme freuen. Ferrari selbst versuchte den Fehler nicht an die große Glocke zu hängen: "Reine Vorsichtsmaßnahme" hieß es aus dem Team.





