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Ferrari Technik-Video

Mit Kölner Updates gegen Vettel

Ferrari F138 Piola Technik 2013 Foto: Piola 29 Bilder

Ferrari kam in diesem Jahr deutlich besser aus den Startlöchern als in der vergangenen Saison. Seit der Vorstellung Anfang Februar haben die Ingenieure den F138 mit vielen kleinen Updates auf Touren gebracht. Unsere exklusive Technik-Animation zeigt die Umbaumaßnahmen im Detail.

20.03.2013 Tobias Grüner

Erinnern Sie sich noch an das vergangene Jahr? Vor genau 12 Monaten gurkte Ferrari in Melbourne noch im Mittelfeld herum. Die Ingenieure verstanden das Auto nicht. Der Speed reichte im Qualifying nicht einmal für die Top Ten. Nur dank Fernando Alonso konnte man den Schaden in Grenzen halten. In dieser Saison sieht das ganz anders aus. Im Rennen wurde der Spanier nur von Kimi Räikkönen und dessen sensationeller Zwei-Stopp-Strategie geschlagen.

Ferrari F138 Piola Technik 2013
Ferrari-Update F138 - Piola 1:53 Min.

Sebastian Vettel hatte nur im Qualifying gegen seinen Dauer-Rivalen punkten können. Am Sonntag musste er sich damit zufrieden geben, immerhin den zweiten Ferrari von Felipe Massa hinter sich zu lassen. Auf die Ferrari muss man aufpassen. Wenn die Ingenieure das Entwicklungstempo weiter so hoch halten, dann kann es endlich etwas werden mit dem ersten Fahrertitel seit Kimi Räikkönen 2007.

Ferrari hält Entwicklungstempo hoch

Schon bei den Testfahrten in Spanien brachte kaum ein Team so oft technische Updates ans Auto wie die Scuderia. Nicht alle Umbaumaßnahmen waren erfolgreich. Das Haifisch-Maul unter der Front, mit dem der F138 seit Ende der ersten Jerez-Testwoche ausgestattet wurde, war in Australien plötzlich verschwunden.

Noch immer ist der Zweck der riesigen Öffnung umstritten. Sollte der Luftschlitz in Malaysia wieder zu sehen sein, kann man davon ausgehen, dass es sich dabei doch nur um eine Kühlmaßnahme für KERS und Elektronik-Bauteile rund um das Cockpit handelt.

Ferrari-Aero-Updates aus Köln

Nachdem die Aerodynamiker aus Maranello in den Windkanal des ehemaligen Toyota F1-Teams in Köln umgezogen sind, kommen die in der Theorie berechneten Zeitgewinne auch endlich wieder regelmäßig auf der Strecke an. Die Interimslösung muss noch ein wenig funktionieren. Erst Ende des Jahres soll die eigene Anlage soweit modernisiert sein, dass die Wege für die Ingenieure wieder kürzer werden.
 
Welche Entwicklungsteile es aus Köln bis ans Auto geschafft haben, zeigen wir ihnen in unserer exklusiven Technik-Animation. In der Fotogalerie gibt es wie gewohnt alle Updates noch einmal im Detail erklärt.

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