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Ferrari-Testbilanz: "Wir sind bei der Musik"

Vier Wochen vor Saisonbeginn stellt sich Ferrari selbst ein vorsichtiges Zeugnis aus. Nach 5.085 Testkilometern und einem ersten Vergleich mit BMW und Toyota resümiert Maranello: "Wir sind bei der Musik."

Wie immer, wenn ein neues Reglement die Uhren auf Null stellt, ging auch bei Ferrari die Angst um, dass man entweder selbst in die falsche Richtung gegangen ist, oder dass ein anderer den Königsweg gefunden hat. "Beides ist nicht der Fall. Wir sind auf dem richtigen Weg."

Wo genau man steht, dass werden erst die nächsten beiden Testtermine in Jerez und Spanien zeigen. In Bahrain lagen Ferrari, BMW und Toyota ungefähr gleichauf. Für Toyota wäre das ein großer Sprung nach vorne. Der WM-Fünfte des Vorjahres war seit seinem Debüt 2002 nie in der Spitzengruppe vertreten.

Longruns gewohnt stark

In einer internen Analyse stellt sich Ferrari folgendes Zeugnis aus: Der Speed des Autos stimmt. Am Aufwärmprozess der Reifen muss noch gearbeitet werden. Trotz des Wechsels von Rillenreifen auf Slicks braucht der Ferrari immer noch zu lange, Temperatur in die Reifen zu bringen. In den Longruns ist der Ferrari gewohnt stark. Dauerläufe waren seit jeher die Paradedisziplin der Roten.

Experten warnen jedoch, die Ergebnisse aus Bahrain überzubewerten. Die Strecke von Sakhir fordert den Reifen kaum, und die Temperaturen lagen in einem Bereich, der den Reifen hilft. "Der Abbau der Reifen war geringer als der Gewichtsvorteil durch die abnehmende Spritmenge. Deshalb wurden die Zeiten immer schneller, je länger man auf der Strecke war", erzählen die Ingenieure. Eine echte Aussage über die Reifennutzung wird man deshalb erst in Jerez und Barcelona treffen können.

Keine gravierenden Probleme

Auch mit der Zuverlässigkeit ist Ferrari zufrieden. "Es gibt kein Problem, dass wir nicht schnell lösen können", erklärte Sprecher Luca Colajanni. Zwei Mal legte die Elektrik den Ferrari lahm, wobei ein Defekt die Kopie dessen war, was Kimi Räikkönen schon beim GP Spanien 2007 aus dem Rennen geworfen hatte. Dazu streikte ein Mal das Getriebe. Die meiste Zeit kostete ein Defekt am Kühlsystem der KERS-Elemente. Da diese bei Ferrari unter dem Tank verstaut sind, nahm die Reparatur mehrere Stunden in Anspruch.

Der Motor hat seine Feuertaufe dagegen gleich zwei Mal bestanden. Ein Triebwerk lief mit KERS zusammen 2.400 Kilometer am Stück. Ein zweites Triebwerk schaffte ohne den Hybridantrieb an Bord die gleiche Distanz.

Räikkönen hat abgespeckt

Wieder aufgewacht ist auch Kimi Räikkönen. Der Weltmeister von 2007 ist motiviert wie nie zuvor. Räikkönen hat sein Gewicht nun bereits auf 66 Kilogramm reduziert. Die neue Aerodynamik und die Slicks kommen seinem Fahrstil entgegen. Der Finne spürt das Auto wieder besser am Kurveneingang.

Michael Schmidt

Autor

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Ferrari

Datum

26. Februar 2009
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