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Ferrari überrascht sich selbst

"Besser als erwartet"

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 23. November 2014 Foto: Ferrari 60 Bilder

Vor den Power-Kursen Spa und Monza hatte Ferrari am meisten Angst. Doch dann fuhren die roten Autos auf der ersten Angststrecke auf Augenhöhe mit Red Bull und Williams. Auf trockener wie auf nasser Fahrbahn. Fernando Alonso versucht seinen vierten Startplatz zu erklären.

23.08.2014 Michael Schmidt

Fernando Alonso auf Platz 4, Kimi Räikkönen auf Rang 8. Das hatten auch die Optimisten in Maranello nicht erwartet. Spa und Monza sind für Ferrari in diesem Jahr wegen des Power-Defizits Angststrecken. Alonso schon gar nicht: "Ich bin happy mit dem Resultat. Es ist besser als erwartet und eine schöne Überraschung. Mit dieser Aerodynamik-Konfiguration scheint unser Auto gut unterwegs zu sein." Der Spanier warnt aber auch: "Der Regen hat den Williams vielleicht mehr gekostet als uns. Ich erwarte sie auf trockener Bahn zurück."

Für Alonso war es ein Sprung ins kalte Wasser: "Wir sind zum ersten Mal in dieser Saison eine Qualifikation bei gleichbleibend nassen Bedingungen gefahren. Am Freitag waren wir auf trockener Strecke näher an den Mercedes dran, aber das passt ins Bild. Wir sind am Freitag im Vergleich zum Samstag immer stärker. Entweder weil wir mit weniger Sprit unterwegs sind oder sie nicht mit voller Leistung. Bei aller Freude über den vierten Startplatz muss ich sagen: Der Zeitabstand zu den Mercedes auf nasser Bahn ist zu groß."

Eine Sekunde schneller als Spa-Spezialist Räikkönen

Alonso freute sich auch, weil er Kimi Räikkönen eine Sekunde abgenommen hat. "Er ist immerhin vierfacher Spa-Sieger und weiß, wo es hier langgeht. Ich für meinen Teil habe in Spa noch nie viel gerissen. Es ist mein zweitbester Startplatz nach 2007." Räikkönen entschuldigte sich für den großen Abstand zu Alonso: "Ich habe die Aufwärmrunde nicht optimal hinbekommen und dann zu viele Fehler gemacht."

Im dritten Training hatten die Ferrari-Piloten mit unterschiedlichen Setups experimentiert. Alonso fuhr den Heckflügel mit weniger Abtrieb, Räikkönen den mit mehr. Wegen des Regens ging schließlich auch Alonso auf den Räikkönen-Flügel.

Insgeheim hofft der WM-Vierte, dass er in Spa zum dritten Mal nach Shanghai und Budapest auf das Podium fahren kann. "Die Chance besteht, aber es wird ein harter Kampf. Williams und Red Bull haben am Freitag ein gutes Renntempo gezeigt. Mercedes hatte in letzter Zeit im Rennen viele Probleme. Deshalb müssen wir dranbleiben, um davon zu profitieren, wenn sich das wiederholt."

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