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Ferrari und Williams Kopf an Kopf

Bottas im Krankenhaus

Valtteri Bottas - Williams - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 14. März 2015 Foto: xpb 75 Bilder

Das Rennen hinter Mercedes wird der Spannungsbringer beim GP Australien. Ferrari und Williams liegen im Bereich einer Zehntelsekunde. Die Ferrari-Piloten gaben sich selbst die Schuld, dass Felipe Massa in der Startaufstellung vor ihnen steht. Der Einsatz von Valtteri Bottas ist in Gefahr. Der Finne liegt im Krankenhaus.

14.03.2015 Michael Schmidt

Mercedes wird beim GP Australien sein eigenes Rennen fahren. Doch dahinter könnte es spannend werden. Williams und Ferrari liegen praktisch Kopf an Kopf. Felipe Massa schlug Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen im Kampf um Startplatz 3 um 0,039 respektive 0,072 Sekunden. Valtteri Bottas lag mit drei Zehntel Rückstand in Schlagweite. Ohne den Fehler in der Zielkurve wäre der Finne ebenfalls die Zeiten seines Teamkollegen und der Ferrari-Piloten gefahren.

Muss Bottas auf Melbourne-Start verzichten?

Bottas ging gehandikapt in den letzten Abschnitt der Qualifikation. Im Q2 meldete sich der WM-Vierte des Vorjahres plötzlich am Funk und klagte über starke Schmerzen im unteren Bereich des Rückens. Als er im Parc fermé sein Auto verließ, humpelte er. Die Schmerzen wurden schlimmer. Zur Sicherheit verbrachte Bottas eine Nacht im Alfred Hospital von Melbourne. Ausgang ungewiss.

Vettel sieht bei seinem ersten Ferrari-Einsatz eine realistische Chance aufs Podium zu fahren. "Von Platz 4 auf Rang 3 ist es ja nicht weit. Die Mercedes sind zwar außer Reichweite, aber im Rennen kann viel passieren." Und wie erklärt Vettel den riesigen Vorsprung der Silberpfeile? "Der Motor ist immer noch die Messlatte. Letztes Jahr hatten sie ein gutes Auto. Dieses Jahr ist es ein sehr gutes."

Vettel peilt Platz hinter Mercedes an

Williams-Technikchef Pat Symonds hatte bei einer Ansprache vor der versammelten Mannschaft vor der Abreise nach Australien ein enges Rennen mit Ferrari prophezeit. Der Williams FW37 ist leicht schneller als der Ferrari auf der Geraden. Das machen die roten Autos in den Kurven wieder wett.

Sowohl Vettel als auch Räikkönen gaben sich selbst die Schuld, dass ein Williams vor ihnen steht. "Wir sind schnell, müssen uns aber in allen Sektoren verbessern. Auch ich hätte besser fahren müssen", meinte Räikkönen selbstkritisch.

Bei Vettel war es eine Mischung aus nicht optimaler Strategie und der nicht ganz perfekten Runde. "Ich bin nicht zufrieden mit mir, weil ich aus meiner schnellen Runde mehr hätte rausholen müssen." Der Heppenheimer hatte wie sein Teamkollege im Q3 nur noch einen Satz frischer Reifen. Doch während Räikkönen seinen neuen Satz für den letzten Versuch aufheben konnte, musste Vettel ihn gleich am Anfang auspacken.

Er hatte im Q2 ohne Not zwei Garnituren weiche Reifen verbraucht. Als Ferrari merkte, dass die vorgelegte Zeit reicht, brach Vettel den Versuch ab. Die angefahrenen Reifen kamen wieder in die Heizdecken, doch die Zeit bis zu Beginn des Q3 reichte nicht aus, um sie wieder auf die nötige Starttemperatur zu bringen. "Sie wären für den ersten Versuch zu kalt gewesen." Also musste der frische Satz gleich bei der ersten Ausfahrt ans Auto. Ein kleiner Nachteil, weil die Strecke kontinuierlich schneller wurde.

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