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Ferrari vorerst ohne Alonso

Foto: Renault 6 Bilder

Der Renault-Teamchef weist Wechselgerüchte von Fernando Alonso zu Ferrari weit von sich. Stattdessen würde er gern Ende Mai die Vertragsverlängerung des Tabellenführers bei seinem jetzigen Arbeitgeber bekannt geben. Für Briatore geht es um mehr als Alonsos Schicksal.

12.04.2005

In der Schumacher-Ära wird es einen Wechsel des WM-Spitzenreiters Fernando Alonso zu Ferrari nicht geben. "So lange Michael Schumacher dort ist, wird Alonso nie für Ferrari fahren", kündigte sein Manager Flavio Briatore am Dienstag (12.4.) in der Fachzeitschrift "Motorsport aktuell" an.

Der Italiener, in Personalunion auch Renault-Teamchef, will schon bald die weitere Zukunft des 23 Jahre alten Formel-1-Piloten aus Spanien klären: "Die Verhandlungen mit Renault für eine Vertragsverhandlung haben begonnen. Wenn alle Parteien einverstanden sind, wäre es schön, zum Monaco-Grand-Prix die Vertragserneuerung bekannt geben zu können."

Mehr Geld für Briatore?

Briatore verhandelt auch um seine eigene Zukunft. Sein Vertrag läuft ebenfalls zum Jahresende aus. Der schillernde Italiener würde gern bei Renault bleiben, allerdings zu höheren Bezügen. Der Teamchef zweifelt jedoch selbst, dass der für seine rigiden Sparkurse bekannte, neue Renault-Chef Carlos Goshn die Gehälter der Sportabteilung merklich aufbessert.

Alonso ist nicht nur von den Italienern, sondern auch von anderen Rennställen umworben. "Ferrari ist nicht das einzige Team, das Fernando gerne hätte", sagte Briatore. "Für Renault gibt es einen einfachen Weg, sich die Dienste von Alonso weiterhin zu sichern - man muss ihm nur das konkurrenzfähigste Auto hinstellen."

Kaum Alternativen für Alonso

Tatsächlich sind 2006 nur zwei freie Plätze bei BAR-Honda und ein Cockpit bei Williams zu haben. Für Letzteres stehen schon Jenson Button und Nick Heidfeld parat. Mark Webber hat ebenso einen längerfristigen Vertrag wie die McLaren-Männer Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya und die Toyota-Fahrer Ralf Schumacher und Jarno Trulli.

Bei Ferrari brachte Teamchef Jean Todt den Spanier ins Gespräch, indem er sich öffentlich lobend über ihn äußerte. "Zur Zeit ist Alonso der beste Fahrer", ließ sich Todt zitieren, seinen Superstar Michael Schumacher wird es interessieren. Nicht nur Flavio Briatore ist gegen ein Gespann Schumacher - Alonso, auch der Weltmeister selbst, wird sich zum nahenden Karriereende den Kampf mit dem jungen WM-Favoriten ersparen.

Für Briatore, der schon Michael Schumacher bei Benetton zum Weltmeister formte, ist Alonso vor allem "mental sehr stark". "Ich erkenne in ihm keine Schwächen, in den Rennen bleibt sein Rhythmus gleich hoch. Er kennt die Grenzen seiner selbst und seines Fahrzeuges genau und überschreitet sie nie."

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