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Ferrari braucht Wunder gegen Mercedes

"Platz 2 mehr Traum als Realität"

Fernando Alonso - GP USA 2013 Foto: xpb 70 Bilder

Ferrari hat gegen Mercedes 4 Punkte verloren. Jetzt wird es schwer noch auf dem zweiten Platz im Konstrukteurs-Pokal zu landen. Fernando Alonso urteilte nüchtern: "Wir haben nicht das zweitbeste Auto. Vielleicht war es nur eine Träumerei, uns Hoffnung auf den zweiten Platz zu machen."

18.11.2013

Was wäre Ferrari ohne Fernando Alonso? Der Spanier holte mit Platz 5 und 10 Punkten das Maximum. "Wäre ich in der Startrunde direkt hinter Hamilton gelegen, hätte ich vielleicht vor ihm landen können. Doch da waren noch zwei Autos im Weg. Unser Auto hatte nicht den Speed, zum Schluss die Lücke zu Mercedes zu schließen."
 
Ferraris Nummer eins monierte, das Rennen schon im Training um die Winzigkeit von 0,031 Sekunden verloren zu haben. "Das war der Abstand zu Hamilton. Wenn ich vor ihm starte, bin ich in der ersten Kurve auch vor ihm."

Felipe Massa konnte keine Punkte für Ferraris Duell mit Mercedes um Platz 2 in der Konstrukteurs-Wertung beisteuern. "Ich habe das ganze Wochenende Probleme gehabt. Die Reifen waren zu hart. Ich habe sie nie richtig zum Arbeiten gebracht. Im Rennen war es noch am besten. Wir haben es mit zwei Stopps probiert, in der Hoffnung ein Safety-Car hilft uns. Aber es war nur eine Verzweiflungstat."

Ferrari braucht in Brasilien ein Wunder

Mercedes hat mit 14 Punkten für Lewis Hamilton und Nico Rosberg einen wichtigen Schritt getan. Damit beträgt die Differenz zwischen Mercedes und Ferrari jetzt 15 Punkte. Niki Lauda atmete auf: "Mindestziel erreicht. Jetzt fliege ich ruhiger nach Brasilien."

Ferrari braucht nächste Woche in Interlagos schon ein kleines Wunder, um die Silberpfeile noch zu besiegen. Lotus kommt wohl nicht mehr zum Zug, auch wenn Romain Grosjeans zweiter Platz 18 Punkte brachte. Auf Mercedes fehlen 33 Zähler, auf Ferrari 16.
 
Alonso bleibt skeptisch, ob das Ziel noch erreicht werden kann. "Es wäre besser gewesen, wenn wir heute den Abstand verkürzt hätten. Vielleicht waren wir mit unserer Zielvorgabe zu optimistisch und die Hoffnung auf Platz zwei ist mehr ein Traum als Realität. Wir haben nicht das zweitschnellste Auto. Damit wird es schwierig, Mercedes zu schlagen."

Alonso zwischen Stolz und Frust

Alonso selbst hat den Vize-Titel sicher. Lewis Hamilton kann ihn nicht mehr einholen. Der Abstand beträgt 40 Punkte. Mürrisch meinte der Ferrari-Pilot: "Einerseits bin ich stolz, dass ich jedes Jahr, egal mit welchem Auto und unter welchen Regeln in der Lage bin, um den Titel mitzufahren und wenigstens Zweiter zu werden. Andererseits wäre ich lieber ein paar Mal Zehnter und einmal dafür wieder Weltmeister."

Alonso wirkte nach dem 18.WM-Lauf müde. "Der Grand Prix hat mich mehr angestrengt als alle anderen. Ich konnte mich wegen meiner Rückenbeschwerden nicht wie üblich auf das Rennen vorbereiten. Statt zu trainieren lag ich eine Woche im Bett."

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