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Ferrari vs. Mercedes

Entwicklungswettlauf früh entschieden

Mercedes vs. Ferrari - GP China 2016 Foto: sutton-images.com 45 Bilder

Mercedes hat den Entwicklungswettlauf gegen Ferrari schon früh für sich entschieden. Mit zahlreichen Technik-Updates konnten die Ingenieure den Abstand immer weiter vergrößern. Wir zeigen noch einmal, wie sich der Silberpfeil und sein roter Konkurrent in den ersten 12 Rennen verändert haben.

17.08.2016 Tobias Grüner 4 Kommentare

Ferrari hat in der Winterpause zur großen Attacke geblasen. Die Scuderia hatte Mercedes fest im Visier. Konzernchef Sergio Marchionne forderte von seiner Mannschaft, bis zum Saisonende um den Titel zu kämpfen. Doch schon nach 12 Rennen ist der Traum von der Meisterschaft ausgeträumt. Mercedes ist im Laufe der ersten Saisonhälfte immer weiter davongezogen.

Mercedes mit mehr Technik-Updates als Ferrari

Warum das so ist, lässt sich schon von außen einfach erkennen. Mercedes schraubte fast bei jedem Rennen neue Teile an sein Auto. Dabei handelte es sich meistens um große Veränderungen und nicht nur kleine Retuschen. Frontflügel, Leitbleche, Bremshutzen, Seitenkästen, Heckflügel – kein Teil am Silberpfeil blieb unangetastet.

Bei Ferrari kamen deutlich weniger Updates aus der Fabrik in Maranello an der Rennstrecke an. Eine kleine Ausbaustufe mit neuen Seitenkästen und Frontflügel wurde in Barcelona gezündet. Sie verpuffte aber, weil die Ferrari-Strategen ihre Piloten trotz Speed-Vorteil nicht an Red Bull vorbei brachten. Es war die einzige echte Siegchance der Saison.

Keine Ferrari-Entwicklung seit Spanien

Maurizio Arrivabene kritisierte seine Technikabteilung nach dem Rennen in Hockenheim öffentlich: „Wir konnten seit dem GP Spanien keine Zuwächse mehr in Sachen Abtrieb generieren“, stellte der Teamchef fest. Dass nun auch noch Red Bull Ferrari den Rang abgelaufen hat, verstärkt die Schmach zusätzlich. Bei der Scuderia ist wieder Druck auf dem Kessel.

In unserer Technik-Galerie zeigen wir noch einmal, wie genau die beiden Werksteams von Mercedes und Ferrari ihre Autos in den ersten Rennen modifiziert haben.

Neuester Kommentar

Frei uebersetzt heisst ArrivaBene - "gut ankommen". Vielleicht sollte der naechste Rennleiter ArrivaPrimera heissen.

henry 17. August 2016, 23:56 Uhr
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