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Ferrari wünscht sich Regen

Alonso träumt weiter vom Titel

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012 Foto: xpb 55 Bilder

Fernando Alonso hat immer noch 13 Punkte Rückstand auf Sebastian Vettel, doch seine Titelchancen sind kleiner geworden. Der Ferrari-Pilot startet aus der vierten Reihe. Vettel steht zwei Reihen weiter vorne. Die Red Bull und McLaren waren zu schnell für Alonso. Auch der eigene Teamkollege. Alonso hofft auf Regen.

24.11.2012 Michael Schmidt

Viele Verbündete hat Fernando Alonso nicht mehr. Sein Ferrari war in der Qualifikation nur Mittelmaß. Es hilft ihm auch wenig, dass er am Freitag den schnellsten Dauerlauf auf trockener Straße bei 50 Grad Asphalttemperatur gefahren ist. Der Wetterbericht kündigt zu 70 Prozent Regen an. Damit beginnt das Spiel von vorne.

Ist Regen Alonsos einzige Chance?

Felipe Massa geht vor Alonso ins Rennen. Er könnte ihm helfen, denn der Brasilianer startet schräg hinter Vettel. Die McLaren sind auf trockener Straße zu schnell für Alonso. Was bleibt also noch, um Vettel vom dritten WM-Titel abzuhalten?

Alonso setzt seine ganzen Karten auf Unterstützung vom Wettergott. "Auf trockener Straße sind wir zu langsam. Da wird es schwierig an Vettel vorbeizukommen und dann auch noch die McLaren zu schlagen. Im Regen geht unser Auto besser. Meine Pole Positions in Silverstone und Hockenheim haben es gezeigt. Zumindest war das vor vier Monaten so. Darauf setze ich. Die Unbekannte ist, dass sich die Autos seitdem stark verändert haben."

Alonso will Titel noch nicht abschreiben

Spekulationen, Alonso könnte mit einer Regenabstimmung in das Abschlusstraining gegangen sein, weist der 31-jährige Spanier von sich. "Heute definiert sich der Unterschied von einer Trocken- zur Regenabstimmung nur noch über die Aerodynamik. Da wir in Interlagos selbst bei trockener Fahrbahn mit maximalem Abtrieb fahren, gibt es da für Regen kein Spezialprogramm. Vom Fahrwerk her kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeiner mit einer speziellen Regeneinstellung gepokert hat."

Alonso klammert sich an seiner kleinen WM-Chance fest wie ein Verdurstender an der Hoffnung eine Oase in der Wüste zu finden. "Dass wir bei diesem Saisonverlauf im letzten Rennen immer noch um den Titel mitfahren können, und dass uns viele Leute den Titel immer noch zutrauen, ist eine Leistung, auf die wir stolz sein können. Normalerweise hätte die WM schon vor Rennen entschieden sein können. Andererseits war ich zwei Mal schuldlos in Startkollisionen verwickelt. Ich habe in Spa und Suzuka 36 Punkte verloren, und hätte ohne die Unfälle den Sack schon in Austin zumachen können."

Alonso lobt Massas gute Leistung

Auf Schützenhilfe von Massa angesprochen reagierte Alonso unwirsch. "Es gibt hier keinen Grund, mit dem Getriebesiegel das gleiche zu machen wie in Austin. Wenn Maldonado in der Startaufstellung zurück muss, starten Felipe und ich von den Plätzen fünf und sieben. Wir würden also von so einer Maßnahme nicht profitieren. In Austin war es nicht nur besser für mich, sondern auch für das Team. Hätten wir es nicht gemacht, hätten wir nach unseren Simulationen noch mehr Punkte auf McLaren verloren und der Vorsprung in der Konstrukteurs-WM würde deutlich unter 13 Punkten liegen. Auch das Team hat von dieser Entscheidung profitiert."

Und warum war Massa erneut schneller? "Was ist so ungewöhnlich daran", fragte Alonso scharf zurück: "Felipe ist ein tolles Qualifying gefahren. Warum soll er nicht schneller sein? Insgesamt führe ich das Trainingsduell klar an. Die letzten zwei Niederlagen sind kein Beinbruch. Ich freue mich für Felipe."

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