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Ferrari mit Zuversicht

"Zu 100 Prozent da, wo wir sein können"

Fernando Alonso & Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Australien - 12. März 2013 Foto: xpb 21 Bilder

Ferrari geht zuversichtlich in die neue Saison. Ohne zu wissen, wie stark die Konkurrenz ist, misst man sich in Maranello am eigenen Maßstab. Und da schneiden die Roten deutlich besser ab als im Vorjahr. Alle Punkte wurden bei den Testfahrten abgehakt. Fernando Alonso lobt, dass der F138 auf dem Stand ist, auf dem er sein soll.

14.03.2013 Michael Schmidt

Wenn Testzeiten etwas wert sind, dann war Ferrari die Nummer zwei hinter Mercedes. Fernando Alonso und Felipe Massa gehen entspannt in diese Saison. Sie wissen zwar nicht, wo ihr Auto wirklich steht, aber ihre Sensoren melden, dass sie in einem guten Auto sitzen.

Alonso will den Vergleich zum Vorjahr gar nicht zu sehr strapazieren. "Es ist keine schwere Aufgabe, besser dazustehen als zur gleichen Zeit 2012. Es wäre im Gegenteil ein Kunststück gewesen, noch schlechter zu sein. Wir gehen mit viel mehr Selbstvertrauen in diese Saison, weil die Startbasis um so viel besser ist."

Zehn Fahrer zählen zum erweiterten Favoritenkreis

Für Felipe Massa zählen vor allem die Daten. "Sämtliche Zahlen stimmen mit der Wirklichkeit überein. Es wird jetzt daran liegen, wie gut wir die Reifen verstehen und wie schnell wir Wege finden, sie möglichst schonend zu behandeln."

Alonso glaubt, dass alle zehn Fahrer der fünf Top-Teams zum erweiterten Favoritenkreis zählen. "Es würde mich wundern, wenn die Teams aus dem Mittelfeld wie in Vorjahr eine Überraschung liefern. Die Regeln sind über den Winter gleich geblieben. Die großen Teams werden daraus mehr gemacht haben als die kleinen."

Keines der Entwicklungsziele verfehlt

Alonso ließ im Kollegenkreis durchblicken, dass er den Ferrari schon in Melbourne für ein mögliches Siegerauto hält. Offiziell lässt er sich nur zu vorsichtigem Optimismus hinreißen: "Wir sind happy mit dem Verlauf der Testfahrten und haben fast alle Programmpunkte abgehakt. Mit dem Auto sind wir zu 100 Prozent da, wo wir sein können. Wir haben keines unserer Entwicklungsziele verfehlt."

Zum Schluss lobt der Vize-Weltmeister sogar den Weltmeister. Alonso war vorgeworfen worden, dass er Sebastian Vettels Erfolge zu sehr auf Adrian Neweys Wunderautos reduziere. Der Spanier widerspricht: "Vettel ist drei Mal in Folge Weltmeister geworden, er hat in der Zeit alle möglichen Rekorde gebrochen. Du kannst in einem sehr guten Rennauto sitzen, trotzdem musst du das als Fahrer das erst einmal umsetzen. Du wirst nicht einfach so drei Mal Weltmeister."

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