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FIA-Entscheidung

Renault darf doch in Valencia starten

Fernando Alonso Foto: Daniel Reinhard 51 Bilder

Update ++ Erleichterung bei den Organisatoren in Valencia: Die FIA hat die Sperre gegen den Formel 1-Rennstall Renault in eine Geldstrafe umgewandelt. Dem Start von Lokalmatador Fernando Alonso beim Heimspiel am Mittelmeer steht somit nichts mehr im Wege.

17.08.2009 Tobias Grüner

Eigentlich war die Verkündung der Entscheidung des Pariser Berufungsgerichts erst für Dienstag (18.8.) geplant. Nun haben die Richter ihr Urteil doch schon wenige Stunden nach der Verhandlung bekanntgegeben und dabei die Entscheidung der Stewards am Budapester Hungaroring revidiert.

Nach Anhörung der Argumente beider Parteien fällte das Gericht zwei Entscheidungen: Erstens: Der Einspruch ist zulässig und die Strafe der Stewards wird aufgehoben. Zweitens: Eine Verwarnung wird ausgesprochen und Renault zu einer Strafzahlung von 50.000 Dollar verdonnert. Die ausführliche Begründung für das Urteil wurde für den Dienstag angekündigt.

Gericht mildert Strafe deutlich

Damit ließen die Pariser wie erwartet Milde walten. Im Verfahren hatte das Renault F1-Team zwar den Fehler eingestanden, Fernando Alonso mit einem unsicheren Auto von der Box ins Rennen geschickt zu haben, die Strafe aber zugleich als zu hart und unfair bezeichnet. Der Bitte, die Strafe abzumildern, kam das Gericht in Form einer Geldbuße nach.

"Eine faire und ausgewogene Entscheidung", lobte der Rennstall am Abend das Urteil. "Das Renault-Team freut sich nun darauf, sich auf die Vorbereitungen für das Rennen an diesem Wochenende in Valencia konzentrieren zu können", hieß es weiter. Ein LKW des französischen Teams hatte sich vorsorglich schon einmal auf den Weg Richtung Mittelmeer gemacht.

Alonso beim Heimspiel dabei

Damit können auch die Veranstalter in Valencia aufatmen. Lokalmatador Fernando Alonso wird am Sonntag am Start sein. "Das ist eine hervorragende Nachricht, besonders für die Fans", jubelte der Vizepräsident des Streckenbetreibers, Jorge Martinez Aspar.

Wer im zweiten Renault sitzt, wurde noch nicht offiziell bestätigt. Mit dem Urteil kann sich Renault nun allerdings nicht mehr allzu lange Zeit lassen, Romain Grosjean als neuen Einsatzmann vorzustellen. Der GP2-Pilot, der sowohl einen französischen als auch einen schweizer Pass besitzt, wird Nelson Piquet als Teamkollege von Alonso ablösen.

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