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FIA ernennt permanenten Rennkommissar

Foto: Daniel Reinhard

Die Sportbehörde FIA hat einen permanten Chefkommissar für die Formel 1 und die Rallye-WM ernannt. Mit dieser Maßnahme sollen die Entscheidungen der Stewards "mehr Konstanz" erhalten.

06.03.2006 Markus Stier

Tony Scott-Andrews ist der Mann, auf dem künftig eine große Last liegen wird. Bei strittigen Situationen während der Rennwochenenden ist der Brite hauptverantwortlich für die korrekte Auslegung des sportlichen Reglements und die Sanktionen bei Regelverstößen.

Mit der Einführung eines permantenten Chef-Stewards soll das Risiko von Fehlentscheidungen und umstrittenen Urteilen deutlich gemindert werden. Bisher teilten sich vier Personen diese Rolle bei den 19 Grand Prix. "Bisher haben sich alle vier Stewards in Regelfragen abgesprochen und bei einzelnen Entscheidungen musste jeder auf die Entscheidungen der anderen Rücksicht nehmen. Wenn bei jedem Rennen ein einziger Kommissar Dienst tut, haben wir eine größere Chance auf Konstanz", sagt der frisch ernannte Tony Scott-Andrews.

Der neue Chef-Steward ist seit drei Jahren Rennkommissar bei der FIA und bringt als gelernter Anwalt das nötige Rüstzeug mit. Um den gleichen Effekt in der Rallye-WM zu erzielen, ist mit Nasir Hoosein auch dort ein permanter Chefkommissar eingesetzt worden. In beiden Serien beschwerten sich Fans und Aktive in den vergangenen Jahren häufig über willkürliche Strafen oder Freisprüche und unterschiedliche Regelauslegungen.

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