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Formel 1: FIA fordert Spiegel-Modifikation

Außenspiegel müssen weiter nach innen

Formel 1 Australien 2010 Foto: xpb 30 Bilder

Die Kritik der Piloten hat Wirkung gezeigt: Die FIA hat die Formel 1-Teams aufgefordert, die in den Windabweisern platzierten Außenspiegel zu modifizieren. Schon zum Grand Prix von China sollen die Spiegel nach innen an die Cockpitwand wandern.

01.04.2010 Tobias Grüner

In diesem Jahr fahren gleich 24 Autos auf der Strecke. Da müssen die Piloten öfter mal einen Blick in den Rückspiegel riskieren. Doch in den letzten Jahren ist es in Mode gekommen, die Rückspiegel ganz nach außen in die Windabweiser zu versetzen. Das ist zwar aerodynamisch günstig, aber der Sicht nach hinten nicht gerade förderlich.

"Man erkennt gar nichts", schimpfte Rubens Barrichello in Melbourne. "Die Dinger vibrieren die ganze Zeit. Erst wenn ein Auto direkt hinter einem fährt, sieht man was." Da die Spiegel somit nicht mehr ihren Zweck erfüllen, musste die FIA handeln. Schon zum Grand Prix von China soll es soweit sein.

Teams klagen über Deadline

"Die Teams wurden aufgefordert bis zum Rennen in Shanghai zu handeln", bestätigte eine FIA-Sprecherin gegenüber auto-motor-und-sport.de. "Wir müssen die Spiegel jetzt weiter innen montieren. Direkt an der Cockpitwand", erklärte Red Bull -Pilot Sebastian Vettel den chirurgischen Eingriff.

Allerdings haben einige Teams schon ihre Bedenken angemeldet. So schnell könne man nicht reagieren, lautete die Klage. Die FIA scheint gesprächsbereit zu sein. Wer in China noch nicht mit der modifizierten Variante antritt, geht wohl noch straffrei aus.

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