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FIA

Kompromiss im Motorenstreit

Foto: dpa

Bei einer Sitzung der 26-köpfigen Formel 1-Kommission kamen sich FIA-Präsident Max Mosley und die elf Teamchefs im Motorenstreit einen deutlichen Schritt näher. Aber auch zum Rennkalender 2007 und zum Qualifying wurden Änderungen beschlossen.

06.07.2006

In einer von Harmonie getragenen Sitzung wurden folgende Beschlüsse gefasst: Das Einfrieren der Motorenentwicklung beginnt bereits ab der Saison 2007. Der Großteil der Motorenkomponenten darf dann drei Jahre lang nicht verändert werden. Für eine Liste von Bereichen gilt eine Ausnahme. Sie können einmal pro Saison modifiziert werden. Diese Teile sind im wesentlichen im sogenannten "Maranello-Abkommen“ vom 27. März festgelegt. Das basiert auf einem Vorschlag von Ferrari, Renault und Cosworth. Es handelt sich dabei um Einlasskanäle, Brennraum, Ventilgrößen und -winkel, Kolbendachform, Nockenprofile, Zündkerzen sowie Einspritzdüsen. Diese Liste könnte bei Einstimmigkeit noch um das eine oder andere Teil erweitert werden.

Honda, Toyota, Mercedes und BMW haben darauf gedrängt, das Maranello-Abkommen in "Indianapolis-Abkommen“ umzutaufen. Eine kosmetische Maßnahme, um nicht das Gesicht zu verlieren. Größter Hemmschuh auf dem Weg zu einer endgültigen Einigung sind jetzt die kleinen Teams. Sie fordern, dass die Werke die Einsparungen an ihre Kunden weitergeben. Red Bull, Williams, ToroRosso, MF1 und SuperAguri wollen, dass der Preis für Kundenmotoren auf maximal zehn Millionen Euro pro Jahr sinkt.

Max Mosley überlässt das Gelingen der Motorenreform nun den Teams. Er hat ihnen eine endgültige Frist gesetzt, die um Mitternacht des16. Juli ausläuft. Das ist der Tag des GP Frankreich in Magny-Cours.

Neuer Kalender: Spa kommt, Hockenheim geht

Für 2007 sind 18 Rennen geplant. Da Spa zurückkehrt, muss ein deutscher Grand Prix weichen. Demzufolge wird Hockenheim 2007 aussetzen. Der Traum der japanischen Hersteller von zwei Grand Prix im eigenen Land ist auch ausgeträumt. Die Toyota-Strecke Fuji ersetzt den Honda-Kurs Suzuka.

Ein weiterer Beschluss betrifft das Qualifying. Der dritte Teil der Qualifikation wird schon ab dem nächsten Rennen in Magny-Cours um fünf Minuten verkürzt. Damit dauern alle drei Trainingssitzungen jeweils 15 Minuten.

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