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FIA kontrolliert Funkverbot

Können die Teams noch bescheißen?

Charlie Whiting - FIA - Formel 1 - GP USA - Austin - Formel 1 - 24. Oktober 2015 Foto: xpb

Die FIA hat angekündigt, die neuen Restriktionen im Funkverkehr genau zu überwachen. Charlie Whiting erklärte, wie man die Kommunikation von 22 Piloten gleichzeitig kontrolliert und die Teams am Bescheißen hindert.

18.03.2016 Tobias Grüner

Auf die FIA kommt dieses Jahr etwas mehr Stress zu. Das verschärfte Funkverbot hat dazu geführt, dass die komplette Kommunikation mit den Kommandoständen abgehört werden muss. Rennleiter Charlie Whiting sieht darin aber kein großes Problem: "In der Rennleitung sitzen 4 Leute, die jeweils 3 Fahrer auf dem Ohr haben. Und dann gibt es noch 4 oder 5 Ingenieure, die ebenfalls bei 2 oder 3 Piloten reinhören. Es ist eine einfache Angelegenheit. Und so viel reden die Piloten auch nicht. Wir werden sicher jeden Funkspruch mitbekommen."

FIA kontrolliert Funk und Boxentafeln

Die FIA befürchtet allerdings, dass die Teams ihren Fahrer mit codierten Nachrichten verbotene Informationen zukommen lässt. "Wir hatten einige komische Fragen bei den Diskussionen darüber, was erlaubt ist oder nicht. Aber wenn wir etwas hören, was uns komisch vorkommt, können wir später in den Daten nachschauen, ob der Fahrer irgendwelche Einstellungen geändert hat. Beim nächsten Rennen achten wir dann darauf, ob es wieder vorkommt."

Auch die nonverbale Kommunikation will die FIA überwachen. Auf den Boxentafeln dürfen nur die Informationen stehen, die auch über Funk erlaubt sind. Die Schiedsrichter werden die Tafeln deshalb mit einer separaten Kamera filmen lassen. "Wenn wir irgendetwas Komisches sehen, fragen wir bei den Teams nach warum etwas so gemacht wurde."

Zeitstrafen bei schweren Verstößen

Sollte ein Team beim Bescheißen erwischt werden, will die FIA mit Augenmaß entscheiden. "Die Kommissare werden je nach Schwere des Vergehens eine Strafe aussprechen. Bei kleineren Verstößen gibt es zunächst eine Ermahnung. Bei schlimmeren Fällen kann es auch eine Verwarnung setzen. Sollte sich ein Fahrer durch einen Funkspruch einen klaren Vorteil verschafft haben, sind auch Zeitstrafen vorstellbar."

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