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FIA-Maßnahmen nach Boxenunfall

Mehr Sicherheit in der Boxengasse

Red Bull - Mechaniker - Boxencrew - Formel 1 2013 Foto: Red Bull 64 Bilder

Nach dem Nürburgring-Unfall in der Boxengasse, bei dem ein Kameramann verletzt wurde, hat die FIA nun Maßnahmen für mehr Sicherheit eingeführt. TV-Personal darf die Boxenmauer nicht verlassen. Zudem wurde die Geschwindigkeit der Autos gedrosselt.

10.07.2013 Tobias Grüner

Der Weltverband greift ein: Nur zwei Tage nachdem Mark Webbers Red Bull ein Rad in der Boxengasse verlor, das dann einen Kameramann verletzte, kündigte die FIA erste Maßnahmen an, um die Sicherheit zu verbessern. Schon beim nächsten Rennen am Hungaroring in Budapest sollen sie umgesetzt werden.

Erhöhte Sicherheit in der Boxengasse

So dürfen Medienvertreter künftig nur noch von der Boxenmauer, wo auch die Kommandostände untergebracht sind, berichten. Alle anderen Mitarbeiter der Teams, die an den Boxenstopps beteiligt sind, müssen Helme tragen. Außerdem müssen sich die Boxencrews nach der Arbeit an den Autos sofort wieder in die Garagen zurückziehen.
 
Außerdem will die FIA die Geschwindigkeit in der Boxengasse weiter beschränken. Wo früher 100 km/h erlaubt waren, dürfen die Autos nach den Plänen des Weltverbands nun nur noch 80 km/h fahren. Wer geblitzt wird, bezahlt 100 Euro für jedes km/h zu viel. Die Maximalstrafe beträgt 1.000 Euro.

Red Bull muss Report einreichen

Der FIA Motorsport Weltrat soll die Vorschläge von Präsident Jean Todt nun per Schnellentscheid absegnen. Um genau zu erfahren, was beim Red Bull-Boxenstopp genau schiefgelaufen ist, muss der Rennstall am Mittwoch (10.7.2013) zudem einen Report zur FIA schicken, der dann auch an alle anderen Teams verteilt wird.

Gute Nachrichten gibt es derweil von dem verletzten Kameramann. Wie die FIA mitteilte, werden nach dem Unfall keine bleibenden Schäden erwartet. Der Brite Paul Allen hatte sich zwei Rippen und das Schlüsselbein gebrochen, die Schulter ausgekugelt und eine schwere Gehirnerschütterung erlitten.

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