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FIA-Präsident Mosley

Warnung an Technik-Experten

Max Mosley, 2009, FIA 23 Bilder

Der Weltverband ging beim Überholproblem einen ungewöhnlichen Weg. Nachdem die eigene Idee mit dem zweigeteilten Heckflügel auf wenig Gegenliebe stieß, vergab die FIA die Aufgabe an die Ingenieure der Teams.

07.02.2009 Michael Schmidt

Rory Byrne von Ferrari, Pat Symonds von Renault und Paddy Lowe von McLaren sollten ein Konzept erarbeiten, dass es dem Hintermann erleichtert, auf das vorausfahrende Fahrzeug aufzuschließen.

Mosley droht Konstrukteuren

Der Schlüssel liegt in der Aerodynamik. Der kleine Heckflügel und der geänderte Diffusor sollen weniger Turbulenzen abstrahlen, der tiefergelegte und breitere Frontflügel weniger sensibel auf Luftverwirbelungen reagieren.

Das Ergebnis sind die 2009er Formel 1-Autos mit ihren gewöhnungsbedürftigen Proportionen. FIA-Präsident Max Mosley will sich mit einem Urteil Zeit lassen. Zuerst müsse man einmal abwarten, ob die Maßnahme wirklich Erfolg zeigt. Andernfalls droht der FIA-Chef: "Sollte der gewünschte Effekt nicht eintreten, dann war das das Ende der Expertengruppen. Die Teams haben drei Top-Ingenieure aufgeboten, und sie haben großen Aufwand betrieben. Sie waren sogar mit zwei Modellen im Windkanal."

Bei einer Pleite dürfte damit wieder der Weltverband bei der Regelfindung das Heft in die Hand nehmen. Getreu nach dem Motto: "Wir machen die Regeln, und die Teams können sie akzeptieren oder auch nicht."

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