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FIA präzisiert Regeln

Helmwechsel-Verbot kommt

Sebastian Vettel - Ferrari - F1 2015 Foto: Ferrari 63 Bilder

Die Kritik von Fans und Fahrern am Verbot der wechselnden Helmdesigns ist ohne Wirkung geblieben. Die FIA hat einen entsprechenden Paragraphen nun in das sportliche Reglement aufgenommen. Der Regeltext lässt allerdings noch einige Fragen offen.

02.03.2015 Tobias Grüner

Was wäre die Formel 1, wenn es nicht ständig neue Regeln gäbe? Anstatt sich endlich um große Reformen zu kümmern, konnten sich die Verantwortlichen zuletzt nur auf Kleinkram einigen. Darunter auch das viel diskutierte Verbot der wechselnden Helmdesigns. Trotz Kritik von Fahrern und auch vielen Fans ist der Paragraph 21.1 im Sportlichen Reglement mit dem letzten Update in diesem speziellen Punkt offiziell angepasst worden.

Strafmaß für Helm-Sünder noch unklar

Darin heißt es: "Um die Piloten auf der Strecke besser voneinander unterscheiden zu können, müssen die Helme eines jeden Fahrers bei allen Rennen der Saison substantiell identisch im Design sein." Damit sind regelmäßig wechselnde Lackierungen, wie wir es zum Beispiel von Sebastian Vettel gewohnt waren, nicht mehr möglich. Auch einzelne Spezialhelme zu besonderen Events gehören der Vergangenheit an.

Allerdings lässt der Paragraph noch einiges an Fragen offen. Inwieweit das Wort "substanziell" noch kleinere Änderungen zulässt, ist wohl Auslegungssache. Da sind die Piloten im Ernstfall auf die Gnade der FIA-Kommissare angewiesen. Ungeklärt ist auch noch die Frage der Bestrafung. Mehr als eine Geldbuße können die Regelhüter wohl nicht verhängen. Ob das den Spaß Wert ist, muss jeder Pilot für sich selbst entscheiden. Vettel kündigte bereits an, dass er kleinere Geldstrafen durchaus in Kauf nehmen würde.

Startnummern nach 2 Jahren wieder frei

Neben der Farbe des Helms können Fans die Fahrer übrigens immer noch anhand der unterschiedlichen Onboard-Kameras über der Airbox auseinanderhalten. Der Nummer 1-Fahrer hat eine schwarze Kamerahalterung, die Nummer 2 fährt mit einer neongelben Version. Dazu haben nach wie vor alle Piloten ihre feste Startnummer, die sie seit der vergangenen Saison nicht mehr wechseln dürfen.

Auch zu den Startnummern gibt es übrigens eine neue Regel. Die FIA hat nun festgelegt, wann eine einmal vergebene Nummer für einen anderen Piloten wieder frei wird – nämlich erst nach dem Ende der Formel 1-Karriere. Wann ist eine Karriere beendet? Laut FIA ist das der Fall, wenn ein Pilot 2 Jahre hintereinander nicht in der Formel 1 angetreten ist. Bei kleineren Auszeiten wie der von Kimi Räikkönen oder Michael Schumacher könnte es somit zu Diskussionen kommen.

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