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FIA setzt USF1 und Campos unter Druck

Rennen verpassen doch nicht erlaubt

FIA Logo Foto: dpa 41 Bilder

Die FIA hat Medienberichte korrigiert, wonach Formel 1-Teams drei Rennen aussetzen dürften, ohne Konsequenzen zu fürchten. Wie der Weltverband nun erklärte, stelle jedes verpasstes Rennen einen Verstoß gegen das Concorde Agreement dar.

10.02.2010 Tobias Grüner

Schlechte Nachrichten für USF1 und Campos. Die FIA hat in einer Presseerklärung klargestellt, dass jedes Team, dass sich für die Formel 1-Weltmeisterschaft eingetragen hat, auch dazu verpflichtet ist, an allen Rennen der Saison teilzunehmen.

Verpasste Rennen verstoßen gegen Reglement

Jean Todt war unter der Woche von verschiedenen Medien zitiert worden, dass Teams ungestraft drei Rennen aussetzen dürften. Dem widersprach der Weltverband nun mit aller Deutlichkeit: "Jede verpasste Teilnahme, auch nur eines einzelne Rennens, stellt eine Verstoß sowohl gegen das Concorde Agreement als auch gegen das FIA Reglements dar."

Damit steigt der Druck auf USF1 und Campos weiter. Beide Teams haben noch immer keinen Termin nennen können, an dem das neue Auto fertig ist. Bei Campos sorgen finanzielle Probleme für Verzögerungen. Warum es bei USF1 nicht voran geht ist momentan nicht klar. Die US-Amerikaner haben schon seit Wochen keine Informationen über den Stand der Formel 1-Pläne herausgegeben.

Stefan GP hofft auf Ersatzrolle

Bei Zoran Stefanovich dürfte die neue Meldung der FIA dagegen für gute Laune gesorgt haben. Der serbische Geschäftsmann hat sich das Erbe des zurückgezogenen Toyota-Teams gesichert, und könnte nach eigener Aussage mit seinem Rennstall Stefan GP rechtzeitig in Bahrain an den Start gehen.

Die FIA hat sich noch nicht dazu geäußert, ob Stefan GP als Nachrücker in Frage kommt. Stefanovich hatte sich schon im Auswahlverfahren vor einem Jahr für einen F1-Startplatz beworben, wurde dabei aber nicht berücksichtigt. Daraufhin hatte der Serbe versucht, gerichtlich gegen den Auswahlprozess der FIA vorzugehen. Später ließ er die Klage fallen.

Bernie Ecclestone unterstützt Stefan GP

Allerdings hat Stefan GP auch einen prominenten Fürsprecher. Bernie Ecclestone würde die beiden umlackierten Toyota-Renner gerne in Bahrain in der Startaufstellung sehen. Der Formel 1-Boss äußerte in den vergangenen Tagen seine Zweifel, dass USF1 oder Campos rechtzeitig fertig werden.

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Lesen Sie zu diesem Thema auch den aktuellen Blog von F1-Experte Michael Schmidt:

Aus der Traum für Campos und USF1?

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