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FIA-Statement

BMW-Rückzug kam nicht überraschend

FIA Logo Foto: Daniel Reinhard 104 Bilder

Der Internationale Automobilverband FIA hat den Rückzug von BMW aus der Formel 1 bedauert. Überraschend sei die Entscheidung aber nicht gekommen, ließ die oberste Motorsportbehörde am Mittwoch (29.7.) vermelden.

29.07.2009

"Es war seit einiger Zeit klar, dass der Motorsport die weltweite ökonomische Krise nicht ignorieren kann", teilte die FIA in einer Presseerklärung am Mittwoch mit.

FIA übt Kritik an einigen Formel 1-Teamchefs

Der Dachverband sieht sich durch das Aus der Bayern nach der laufenden Saison in seinen Bemühungen um weitere Kostenreduzierungen sogar bestätigt und kritisierte in seiner Mitteilung erneut einige Teamchefs. Die FIA-Maßnahmen für eine drastische Kostenreduzierung seien notwendig gewesen, um den Druck auf die Hersteller zu verringern. Der japanische Autogigant Honda war bereits Ende vergangenen Jahres aus finanziellen Gründen ausgestiegen.

Auch deshalb wollte die FIA mit Präsident Max Mosley an der Spitze eine Budgetobergrenze einführen. Dagegen war die Teamvereinigung FOTA Sturm gelaufen. Wären diese Regeln nicht so heftig von einigen Teamchefs abgelehnt worden, wäre der Ausstieg von BMW und weitere zu befürchtende Rückzüge von Rennställen möglicherweise zu vermeiden gewesen, hieß es in der FIA- Erklärung. Auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hatte sich gegen die von der FIA vorgeschlagene Form des Ausgabenlimits ausgesprochen. 

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