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FIA verwarnt Vettel nach Rammstoß gegen Hamilton

Keine Strafe für Ferrari-Pilot

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Aserbaidschan 2017 - Qualifying - Baku - Samstag - 24.6.2017 Foto: xpb 100 Bilder

Sebastian Vettels absichtlicher Rammstoß gegen Lewis Hamilton beim GP Aserbaidschan ist zu den Akten gelegt. Die FIA und Präsident Jean Todt sehen von einer weiteren Strafe ab. Der Gang vor das Internationale Sportgericht der FIA bleibt Vettel damit erspart.

03.07.2017 Michael Schmidt 93 Kommentare

Zuerst Mexiko, jetzt Baku. Sebastian Vettel war zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten im Visier der FIA. Damals wegen rüder Funksprüche gegen Max Verstappen und FIA-Rennleiter Charlie Whiting. Diesmal wegen eines Revanchefouls gegen Lewis Hamilton. Der Fall Mexiko wurde zu den Akten gelegt, weil Vettel sich entschuldigte und FIA-Präsident Jean Todt sein Engagement bei den Sicherheitskampagnen des Weltverbandes als strafmildernd anerkannte.

Lewis Hamilton - Mercedes - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Rennen Stimmen zur Vettel-Strafe "Seb wird in 3 Tagen anders denken"

Auch nach der absichtlichen Kollision von Baku kommt Vettel mit einem blauen Auge davon. Der Heppenheimer entschuldigte sich am Montag (3.7.2017) bei der FIA und Präsident Todt für den Rammstoß und das damit verbundene Fehlverhalten. Vettel musste in Paris beim Weltverband vorsprechen. Ihn begleitete Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Gemeinsam erörterten sie mit Todt, sowie den FIA-Vertretern Graham Stoker (Vizepräsident Sport), Peter Bayer (FIA-Generalsekretär), Renndirektor Charlie Whiting und dem Sicherheitsbeauftragten Laurent Mekies die Vorfälle aus Aserbaidschan. Die Verantwortlichen des Weltverbandes kamen zu dem Entschluss, Vettel kein zweites Mal abzustrafen. Stattdessen soll der WM-Führende „persönliche Zeit opfern, um Bildungsarbeit in der Formel 2, Formel 3 und der Formel 4 abzuleisten“. Außerdem wird Vettel für den Rest des Jahres aus der FIA-Kampagne für Straßensicherheit ausgeschlossen. Sollte sich der viermalige Weltmeister ein weiteres Fehlverhalten leisten, behält es sich Todt vor, den Fall doch vor das Sportgericht zu bringen.

Diesmal war es dem Präsidenten schwerer gefallen als noch nach Mexiko, seine schützende Hand über den Ferrari-Piloten zu halten. Weil es ein Wiederholungsfall war. Und weil man beim letzten Mal in Mexiko angedroht hatte, in Zukunft härter durchzugreifen. Der Shitstorm in den internationalen Medien und auf den sozialen Netzwerken über die relativ milde Bestrafung beim GP Aserbaidschan war auch in Paris angekommen. Todt erinnerte sich womöglich daran, dass sein Fahrer Michael Schumacher 1997 nach seiner absichtlich herbeigeführten Kollision mit Jacques Villeneuve nachträglich alle WM-Punkte verlor. Damals in Jerez wie diesmal in Baku war einer der Sportkommissare der Schweizer Paul Gutjahr gewesen. Und damit eine Referenz.

Schlimmstenfalls droht Vettel eine Sperre

Das Quartett der Sportkommissare hatte am Rennsonntag in Baku mit Augenmaß gehandelt. Die 10-Sekunde Stop-and-Go-Strafe kostete Vettel den Sieg, sie hat aber das WM-Duell nicht so beeinflusst, dass ein Schatten über den Titel 2017 fallen könnte. Lewis Hamilton hat das Rennen nicht wegen Vettels Rammstoß verloren, sondern weil sich der Nackenschutz gelockert hatte. Und Vettel wurde bestraft, weil ihn die Stop-and-Go Strafe den Sieg gekostet hatte. Aus 25 wurden 12 Punkte.

Kritik rief im Fahrerlager vor allem die offensichtliche Absicht hinter Vettels Aktion hervor. „Es war nicht so, dass er Handzeichen gemacht hat und aus Versehen in unser Auto gerutscht ist. Er hat dort hingelenkt“, sagte Niki Lauda. Das kam auch bei der FIA in Paris schlecht an.

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@Nabob
genau dein Wort in Butter my Butt´s Ohr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

crepaz kurt 4. Juli 2017, 19:23 Uhr
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