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FIA verschärft die Regeln

Vier Teams mit neuen Flügeln

Mercedes - Formel 1 - Technik - GP Kanada 2015 Foto: ams 32 Bilder

Die FIA hat den Teams die Daumenschrauben fester angezogen. Die Frontflügel-Flaps dürfen sich nur noch drei Millimeter verbiegen. Vier Teams mussten nachbessern. Und die Motorhersteller müssen Änderungen am Motor acht Tage vor dem ersten Einsatz genau dokumentieren.

13.06.2015 Michael Schmidt

Red Bull bekam am frühen Freitagmorgen in Montreal Post. Inhalt: Neue Frontflügel. Sie ähnelten der Bahrain-Version für mittelschnelle Strecken, trugen aber einen entscheidenden Unterschied in sich. Die Flaps waren verstärkt. Auch Lotus, Toro Rosso und Mercedes besserten mit zusätzlichen Streben nach. Die FIA hatte für den GP Kanada strengere Belastungstests für die Frontflügel-Flaps angedroht.

Die Flaps durften sich bei einer Kraft von 60 Newtonmeter maximal noch 3 Millimeter verbiegen. Stichproben hatten zuvor ergeben, dass einige Teams mit der Biegsamkeit zwischen 7 und 10 Zentimeter lagen. Nach der Qualifikation schritten die FIA-Kommissare zur Tat. Und siehe da: Alle Flügel waren legal.

Neue Formel 1-Motoren mit 8 Tagen Vorwarnung

Auch die Motorenhersteller müssen sich mehr am Riemen reißen. Ab sofort gilt, dass alle Änderungen am Motor, egal mit oder ohne Einsatz von Token, mindestens acht Tage vor dem ersten Renneinsatz in einer ausführlichen Dokumentation angekündigt werden müssen. Die FIA verlangt einen Rapport mit Fotos, Zeichnungen, Messwerten, Vergleichsskizzen und Begründungen.

Es ist ein mühsames Studium. "Vorher bekamen wir bis zu 100 Seiten Dokumentation ohne Vorwarnung auf den Tisch geknallt. Da solltest du dich an einem Wochenende dann durcharbeiten", klagten die FIA-Kommissare. Sie hatten den Verdacht, dass der ein oder andere vielleicht gehofft hatte, unter dem Druck eines GP-Wochenende leide die Aufmerksamkeit der Prüfer. Vor Montreal waren alle ganz brav. Rechtzeitig trudelten die Bestandsaufnahmen der Hersteller bei der Behörde ein.

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