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FIA-Wahlhürden zu hoch

David Ward schießt weiter gegen Jean Todt

Jean Todt - GP Italien 2013 Foto: xpb

FIA-Präsident Jean Todt scheint einen Monat vor der Wahl fester denn je im Sattel zu sitzen. Trotz der Versuche von Gegenkandidat David Ward, seinem Rivalen in die Suppe zu spucken. Jetzt nimmt sich Ward das FIA-Wahlverfahren vor, das seiner Meinung undemokratisch ist.

13.11.2013 Michael Schmidt

Würde man eine Umfrage im Fahrerlager veranstalten, wer nächster FIA-Präsident wird, dann wäre das Ergebnis ziemlich eindeutig. Jean Todt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rennen machen. Die Zahl derer, die seinem Gegenspieler David Ward bei der kommenden Präsidentenwahl am 6. Dezember noch Chancen geben, wird immer kleiner.

Bislang sind Wards Vorwürfe gegen Todt ohne große Wirkung verpufft. Nicht, dass sie keine Substanz gehabt hätten, doch der Wahlkampf um das höchste Amt im Automobilweltverband wird zumindest in Motorsportkreisen von den Problemen der diversen Rennserien überschattet. Und die sind zu einem großen Teil hausgemacht. Ward wäre vielleicht besser beraten gewesen, auch auf die Defizite im Sport hinzuweisen.

Wer kandidiert, braucht 37 Einladungen

Die letzte Kampagne des Engländers zielt auf das wenig demokratische Wahlverfahren der FIA hin. Wer für die Präsidentenwahl kandidieren will, muss erst einmal Bürgschaften sammeln. Er braucht die Unterstützung von mindestens 37 Clubs. Damit hat ein Außenstehender praktisch keine Chance, sich für die Wahl überhaupt aufstellen zu lassen. Wo soll er so viele Bekennerbriefe herkriegen?

Ward hält diese Einstiegshürde, die höchste in der Geschichte der FIA, für "höchst undemokratisch" und begrüßt es, dass mehrere Automobilclubs die Generalversammlung gebeten haben, die Zahl auf 7 Empfehlungen pro Kandidat zu beschränken. Todts Gegenspieler erinnert jedoch daran, dass dieser Antrag in der Vergangenheit bereits zwei Mal durchfiel. Und damals hatten ihn so mächtige Clubs wie der amerikanische AAA und der ADAC gestellt.

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