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Max Mosley

FIA wehrt sich gegen FOTA-Vorwürfe

FIA Flagge Foto: dpa 63 Bilder

Mit ihrem geschlossenen Abgang aus einer Technik-Sitzung sorgten die FOTA-Teams am Nürburgring für einen Eklat. FIA-Präsident Max Mosley kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach wurden die FOTA-Mitglieder rechtzeitig auf die Modalitäten hingewiesen.

09.07.2009 Tobias Grüner

Gleich zweimal sei FOTA-Präsident Luca di Montezemolo vor dem Meeting am Mittwoch (8.7.) von der FIA daraufhingewiesen worden, dass alle Regeländerungen für die kommenden Saison einstimmig von den 13 teilnehmenden Teams verabschiedet werden müssen. Die FOTA-Mitglieder befürchteten, dass vor allem die kleinen finanzschwachen Teams und Neueinsteiger Änderungen mit Vetos behindern und verließen aus Protest eine Sitzung, in der Details zum Reglement 2010 diskutiert werden sollten.

FOTA-Anschuldigungen unwahr

Dass die FOTA erst während des Meetings darauf aufmerksam gemacht wurde, sei schlicht und einfach unwahr, erklärte der Weltverband in einer am Donnerstag (9.7.) veröffentlichen Mitteilung. Dabei seien die Befürchtungen der FOTA unbegründet. Die drei Neulinge Manor, Campos und USF1 sowie Williams und Force India hatten die ersten vom Weltrat angestoßenen Regeländerungen ohne Einsprüche abgesegnet.

Die erneute Drohung der FOTA, eine eigene Serie zu gründen, nahm Mosley scheinbar gelassen zur Kenntnis. Die Teams könnten sich laut FIA gar nicht mehr in einer Piratenserie abspalten, weil sie bereits für die Formel 1-WM 2010 eingeschrieben seien und damit eine vertragliche Verpflichtung eingegangen sind.

Neues Concorde Agreement in den nächsten Tagen?

Den Vorwurf, dass die FIA ein neues Concorde Agreement hinauszögert, wollte die FIA ebenfalls nicht auf sich sitzen lassen. In dem am 24. Juni in Paris geschlossenen Abkommen hatten die Teams laut FIA eingewilligt, das alte Concorde Agreement von 1998 mit nur leichten Anpassungen beizubehalten. Einen Tag später sei beim Weltverband ein 350 Seiten starkes "komplett neues Concorde Agreement" eingegangen. Die Dokumente seien daraufhin von FIA-Anwälten mit Hochdruck geprüft worden.

Nachdem die FIA Kommentare zu dem vorgeschlagenen Abkommen machte, sei Anfang Juli noch eine zweite Version von der FOTA eingegangen, die ebenfalls schnellstens geprüft worden sei. Allerdings machte der FIA-Präsident den Teams Hoffnung, dass der Prozess bald beendet sei. "Momentan sieht es danach aus, dass die letzte Version des 2009er Concorde Agreements beschlussfähig und schon in den nächsten Tagen zur Unterschrift bereit ist."

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