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Finale

Räikkönen mit Rückenwind

Foto: Ferrari 48 Bilder

Kimi Räikkönen ist kurz vor Saisonende wieder aufgewacht. In Shanghai war der Finne klar schneller als Titelaspirant Massa. Die ansteigenden Formkurve hat vor allem technische Gründe.

27.10.2008

Im Titelfinale in Brasilien kann die Unterstützung des Teamkollegen entscheidend sein. Und so dürften es die Ferrari-Bosse mit Wohlwollen aufgenommen haben, dass Räikkönen langsam wieder zu alter Form findet. Während Heikki Kovalainen in den letzten beiden Rennen nicht die Zielflagge sah, stand sein Landsmann zuletzt zweimal auf dem Treppchen.

Der entthronte Weltmeister verwendet seit dem GP Belgien eine andere Frontflügelaufhängung und eine Geometrie der Vorderradaufhängung, wie sie in den ersten fünf Rennen zum Einsatz kam. Das vermittelt ihm mehr Gefühl für die Vorderachse. In Shanghai griff er auf die alte Airbox zurück, die weniger seitenwindanfällig ist.

Stallregie nachvollziehbar

Massa blieb der neuen treu, die die Form eines Segels hat und die Anströmung des Heckflügels verbessert. Obwohl Massa klar geschlagen war, durfte Räikkönen natürlich nicht vor seinem Teamkollegen ins Ziel kommen. Der Platztausch der beiden per Stallorder sorgte für wenig Nebengeräusche.

"Wir hätten es nicht anders gespielt", gab Hamilton zu. Einen direkten Befehl wie zu Zeiten von Jean Todt und Michael Schumacher gibt es heute nicht mehr. Kimi hörte am Funk Kommandos wie dieses: "Aufpassen, Felipe ist hinter dir." Oder: "Nimm die Drehzahl zurück. Der Motor muss noch in Brasilien halten." Und so schonten der Iceman sich und seinen Motor auf Rang drei ins Ziel.

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