Das Williams F1-Team verliert Ende 2010 einen wichtigen Sponsor. Die Royal Bank of Scotland (RBS) kündigte am Mittwoch (25.2.) in London an, ihren Ende des kommenden Jahres auslaufenden Vertrag mit dem Rennstall des deutschen Piloten Nico Rosberg nicht zu verlängern.
Als Grund nannte das Geldinstitut die schwierige Weltwirtschaftslage. RBS ist seit 2005 Sponsor von Williams. Im vergangenen Jahr war der britische Staat bei der angeschlagenen Großbank eingestiegen. Die RBS will angeblich rund 20.000 Stellen streichen.
Geldhäuser ziehen sich aus der Formel 1 zurück
Die britische Bank ist nicht das erste Geldinstitut, das sein Sponsoring in der Formel 1 in absehbarer Zeit beenden will. Zuletzt hatte der niederländische Finanzkonzern ING seinen Ausstieg nach der am 29. März beginnenden Saison als Titelsponsor des Renault-Rennstalls bekanntgegeben.
Zuvor hatte schon das deutsche Werksteam BMW-Sauber seit Anfang diesen Jahres auf die finanzielle Unterstützung des Schweizer Geldinstituts Crédit Suisse verzichten müssen.



