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Fisichella-Transfer

Warten auf Massas Untersuchungsbericht

Highlights GP Belgien 2009 Foto: dpa 56 Bilder

Giancarlo Fisichellas Transfer zu Ferrari nimmt konkrete Formen an. Der Vollzug ist aber abhängig vom Ergebnis der Untersuchung von Felipe Massa in Miami. Wenn Massa in diesem Jahr noch einen Grand Prix fahren kann, sinken die Chancen von Fisichella.

31.08.2009 Tobias Grüner

Der italienische TV-Sender RAI hat in seiner Live-Sendung vom GP Belgien den Transfer von Giancarlo Fisichella zu Ferrari als Ersatz für den enttäuschenden Luca Badoer angekündigt. Das ist ein gutes Indiz dafür, dass sich der Wechsel demnächst vollzieht.

Die RAI hat gute Kontakte zu Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Teamchef Stefano Domenicali kündigte in Spa an, dass man sich bis Mittwoch (2.9.) in Maranello zusammensetzen werde, um die Fahrerfrage zu klären.

Massa-Comeback noch diese Saison?

Es gibt noch eine Hürde für den Fisichella-Transfer, und die will Ferrari abwarten. Felipe Massa wird am Montag (31.8.) in Miami von Rennarzt Steve Olvey untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Heilungsgrad der Gehirnprellung, die Massa bei seinem Unfall im Training zum GP Ungarn erlitten hat. Damit wollen Ferrari und Massa Klarheit, ob an ein Comeback in diesem Jahr noch zu denken ist.

Olvey ist Spezialist für Hirnverletzungen. Bis jetzt spricht vieles dafür, dass Massa mindestens bis 2010 pausieren muss. Sollte der Vize-Weltmeister doch noch grünes Licht für einen Renneinsatz in dieser Saison bekommen, wird der Wechsel von Fisichella zu den Roten schwierig.

Liuzzi als Lückenfüller oder mehr?

Fisichella wird kaum für drei Rennen bei Ferrari aushelfen und den Rest der Saison zuschauen. Force India hat gegenüber seinem Test- und Reservefahrer Vitantonio Liuzzi Verpflichtungen. Ursprünglich hat man dem Italiener spätestens für 2010 eine ganze Saison als Stammpilot versprochen. Sollte Fisichella seinen Platz freimachen, dann würde dieses Versprechen in eine Bewährungsprobe umgewandelt. Liuzzi bekäme dann fünf Rennen Zeit, sich zu beweisen.

"Es wäre unfair, ihn nach drei Rennen wieder rauszuholen, um Fisico sein Cockpit zurückzugeben", sagt Geschäftsführer Ian Phillips. Nach dem Ergebnis von Spa wird sich Fisichella einen Wechsel aus sportlicher Sicht vielleicht noch einmal überlegen. Es ist auch in Monza damit zu rechnen, dass Force India um Podestplätze kämpft. Der Zweite des GP Belgien gibt sich bedeckt: "Selbst wenn mich Ferrari anruft, müssten noch einige Dinge geklärt werden."

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