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Flavio Briatore vs. Max Mosley

Die Schlammschlacht geht weiter

Flavio Briatore Foto: dpa 34 Bilder

Flavio Briatore hat verärgert auf die Vorwürfe von Ex-FIA-Präsident Max Mosley geantwortet. Der geschasste Renault-Teamchef wirft seinem Kontrahenten provokative Attacken vor. Erneut behauptete Briatore, dass es beim FIA-Prozess gegen ihn nicht fair zugegangen sei.

18.12.2009 Tobias Grüner

Flavio Briatore und Max Mosley werden in diesem Leben wohl keine dicken Freunde mehr. Briatore hatte laut Mosley geheime Gerichtsakten an die Medien gegeben, in denen er dem Engländer persönliche Rachegelüste vorwarf. Am Donnerstag (17.12.) erklärte Mosley in einem offiziellen Statement, dass Briatore mit den persönlichen Angriffen nur von seiner Schuld ablenken will und viel zu lange von der FIA verschont blieb.

Briatore geht zum Angriff über

Das konnte Briatore natürlich nicht auf sich sitzen lassen und nahm erneut Stellung. "Es ist schwer zu erkennen, ob Herr Mosley nur seine Geduld verliert, während er auf das Urteil des französischen Gerichts wartet oder ob er sich nur nach der Aufmerksamkeit der Medien sehnt, nachdem er seine wichtige Position im Motorsport verloren hat", antwortete der Italiener am Freitag.
 
Es sei laut Briatore verblüffend, dass Mosley nun erklärt, die FIA habe eine faire Entscheidung nach einem fairen Rechtsprozess getroffen. "Das ist sicherlich nicht die Haltung der aktuellen FIA-Leitung, die vor dem Gericht geäußert wurde." Nach Briatores Aussage hatte der Anwalt der FIA erklärt, dass die Entscheidung des Weltrats nur von "administrativer Natur" gewesen sei, dabei keine direkte Maßnahme gegen Briatore ausgesprochen wurde und er dadurch nicht an die Standards einer zivilisierten Justiz gebunden sei.

Urteil im Januar
 
"Ich hätte auch gerne eine Erklärung von Herrn Mosley gehört, dass er mir noch am 19. September telefonisch mitgeteilt hat, dass meine Anwesenheit bei der Anhörung des Weltrats weder notwendig noch erwünscht sei." Mosley hatte Briatore zuvor vorgeworfen, dass er von sich aus mehrere Gelegenheiten zur Verteidigung verstreichen ließ.
 
Spätestens am 5. Januar sollte die Schlammschlacht der beiden beendet sein. Für diesen Tag hat das Gericht in Paris sein Urteil angekündigt. Briatore hofft auf diesem Wege die lebenslängliche Verbannung aus dem Formel 1-Fahrerlager rückgängig machen zu können.

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