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Flügel-Diskussion

FIA verbietet neuen Ferrari-Heckflügel

Ferrari - GP Spanien 2011 Foto: Ferrari 21 Bilder

Die FIA hat sich den kontroversen Heckflügel von Ferrari nach dem Freien Training noch einmal genauer angeschaut. Nach eingehender Beratung entschieden sich die technischen Kommissare, das Bauteil nicht zuzulassen.

21.05.2011 Tobias Grüner

Kaum einer hatte im Freien Training am Freitag mitbekommen, dass Ferrari einen Heckflügel getestet hat. Auch bei der Konkurrenz reagierte man erst, als die ersten Bilder veröffentlicht wurden. Dabei war das ungewöhnliche Bauteil schon auf den ersten Blick erkennbar.

Ferrari beruft sich auf Lücke im Reglement

Die Kante des oberen Element ragte drei Zentimeter über die Endplatten hinaus und überschritt damit die maximal zulässige Höhe des Autos. Ferrari hatte einen so genannten Gurney-Flap montiert, der für mehr Abtrieb am Flügel sorgt.

Ferrari berief sich bei der Entwicklung auf eine Lücke im Reglement. Der zusätzliche Flap wurde so geschickt montiert, dass er laut Regelwerk als Stützstrebe zwischen den beiden Flügelelementen interpretiert werden konnte. Diese Befestigungen dürfen laut Gesetzestext drei Zentimeter über den Flügel hinauswachsen und nicht in die Berechnung der Höhe einfließen. Ferrari glaubte damit, auf der sicheren Seite zu sein.

FIA verbietet Ferrari-Heckflügel

Nach intensiven Diskussionen entschied die FIA allerdings am Samstag, das kontroverse Bauteil nicht für das Rennen zuzulassen. Dass der Trick gegen den Geist des Reglements verstößt, dürfte auch den größten Ferrari-Fans klar sein. Im Ferrari-Lager wundert man sich trotzdem. "Warum ist heute etwas illegal was gestern noch legal war."

Das Update sollte laut Berechnungen von Ferrari zwei Zehntel pro Runde bringen. Ob es für Barcelona eine große Hilfe gewesen wäre, ist allerdings unwahrscheinlich. Besonders wichtig wäre der zusätzliche Abtrieb des neuen Flügels auf jeden Fall für die engen Gassen von Monaco gewesen, wo der Formel 1-Tross in der kommenden Woche unterwegs ist.

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